BLKÖ:Auersperg, Maximilian Graf

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Auffenberg, Joseph
Band: 1 (1856), ab Seite: 88. (Quelle)
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Auersperg, Maximil. Graf (Feldmarschalllieutenant u. Mar. Theresien-Ordensritter, geb. zu Wolfpassing 21. Jänner 1771, gest. zu Wien 30. Mai 1850). Trat 1787 als Cadet in’s Chevauxlegers-Reg. Kaiser Nr. 1, wurde 1788 Unterlieutenant, und wohnte 1789 der Belagerung von Belgrad bei. Mit dem Uhlanen-Reg. Meßaros, in welchem A. Oberlieutenant geworden, machte er den franz. Revolutionskrieg 1792–1796 in Italien mit. 1796 kam er als Rittmeister in sein früheres Reg. zurück und zeichnete sich in diesem Feldzuge mehrere Male, insbesondere zu Romano (26. Mai 1800) aus. 1806 wurde A. Major und Flügel-Adjutant [89] Sr. kais. Hoheit Erzherzogs Karl, 1809 Oberstlieutenant und wurde in der Relation über die Schlacht bei Wagram unter den Ausgezeichneten genannt. 1810 wurde A. Oberst und Commandant des Reg. Graf Somariva Kürassier Nr. 5. Im Feldzuge 1813 u. 1814 zeichnete sich der Graf oftmals aus, nahm ruhmvollen Antheil an der Schlacht bei Leipzig, und erhielt für seinen daselbst bewiesenen unerschütterlichen Muth u. für die bei mehreren Anlässen an den Tag gelegte Tapferkeit das Theresienkreuz, indem er überdies auf dem Schlachtfelde selbst zum Generalmajor avancirte. Nach dem 2. Pariser Frieden erhielt er eine Cavalleriebrigade in Galizien, wurde 1829 Feldmarschalllieutenant und Divisionär in Böhmen, 1836 commandirender General im Banate. Im J. 1848 trat A. nach 62jähr. Dienstzeit in den Ruhestand und wurde noch 1849 zweiter Inhaber des Sr. Maj. dem Kaiser von Rußland verliehenen Kürassier-Regts. Nr. 5.

Oestr. Militär-Konversations-Lexikon. Herausg. von Hirtenfeld u. Dr. Meynert (Wien 1851) I. Bd. S. 165 (wo der Geburtsort irrig: Wolpassing genannt ist).