BLKÖ:Bruck, Karl Ludwig Freiherr von

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 2 (1857), ab Seite: 165. (Quelle)
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Bruck, Karl Ludwig Freiherr von[BN 1][BN 2] (k. k. östr. Finanzminister, geb. zu Elberfeld im Herzogthum Berg am 18. October 1798). Diente ursprünglich in der preußischen Armee, verließ aber dieselbe bald nach den Befreiungskriegen und ging 1821 nach Triest, um sich dort über die Verhältnisse in Griechenland, welche sein Interesse erregt hatten, zu unterrichten. Die Verbindungen, in welche damals der junge Mann trat, die Aussichten, die sich ihm eröffneten, wendeten seine Aufmerksamkeit und Neigung sehr bald der fremden Seestadt zu, an welche ihn auch engere Bande fesselten, indem er sich 1828 mit der Tochter des angesehenen Kaufmanns Buschek vermälte. Das Triest von 1821 – das Jahr in welchem Herr von Bruck dasselbe zum ersten Male betrat – war noch sehr weit hinter dem von Heute zurück. B., der im Bureau des damaligen preußischen Consuls in erster fixer Anstellung seine Thätigkeit zu entwickeln begann, blieb es vorbehalten, die Stadt auf ihre jetzige Höhe zu bringen. Er war es nämlich, der 1830 nach dem Vorbilde der großen englischen Schifffahrts-Compagnie das großartige Institut des „Oesterreichischen Lloyd“ gründete, dessen Director er ward und bis 1848 blieb. Von welcher Bedeutung aber die Gründung dieser Handelsgesellschaft ist, welche noch gegenwärtig ihre Thätigkeit vergrößert und in die mannigfaltigsten Gebiete des socialen Lebens fördernd oder doch thätig eingreift, läßt sich aus den Resultaten entnehmen, zu denen der „Lloyd“ schon in kurzer Frist gelangt war; er besaß nach nur wenigen Jahren bereits 20 Dampfschiffe, welche zusammen 8000 Tonnengehalt faßten, in einem Jahre 747 Fahrten hin und zurück machten; 124,925 Reisende, 1.827,160 bares Geld, 277,873 Briefe und 136,337 Waaren-Ballen, welche 236,871 Quintali wogen, beförderten. Ein Capital von 3 Millionen und 298,800 fl. Einkünfte waren das Ergebniß weniger Jahre. Im Jahre 1849 hatte aber die Gesellschaft bereits eine Gesammteinnahme von 2.308,828 fl. und machte mit ihren Dampfschiffen 809 Fahrten im Jahre. Ferner schuf B. das Tergesteum, diesen Mittelpunkt der Börsegeschäfte, wo sich der Sitz der Versicherungs-Gesellschaften, des kaufmännischen Leseinstitutes und der Druckerei des Lloyd befindet. Im Leseinstitute liegen 160 Journale in allen Sprachen auf, daselbst sind vollständige Sammlungen von Atlanten, Seekarten und allen Quellen, welche sich auf das Zollwesen, das Seesanitätswesen und den Welthandel beziehen. Das J. 1848 eröffnete B. eine neue Laufbahn. Von der Stadt Triest als Bevollmächtigter nach Frankfurt gesendet, fand er Gelegenheit, seine staatsmännischen Fähigkeiten zu entfalten und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Aus dieser Epoche ist insbesondere [166] seine Vertretung der deutschen Sache gegenüber den italienischen Sympathien hervorzuheben. Die nächste Folge davon war die Berufung des Herrn von Bruck in’s Ministerium, wo B. das Portefeuille des Handels, der Gewerbe und öffentlichen Arbeiten übernahm. In den Verhandlungen mit Sardinien, zu deren Austragung er vom Fürsten Schwarzenberg berufen ward, verstand er es mit diplomatischem Geschicke, nicht nur den Frieden zum Abschluß zu bringen, sondern auch alte verwickelte Streitfragen zwischen Oesterreich und Sardinien zu schlichten. Die neue Bildung eines österr. Handelsministeriums führte Herrn v. Bruck auf jenes Terrain, aus dem er zuerst seine Kraft entfaltet hatte. In der Vielverzweigtheit dieses Ministeriums lagen dankbare Aufgaben für seinen Geist. Communication und Volkswirthschaft in ihrer höchsten Bedeutung waren zugleich Gegenstand seiner Aufmerksamkeit. Als seine einflußreichste und bedeutsamste Schöpfung ist die Umgestaltung der Handelskammern ausdrücklich anzuführen (1850), deren Berichte seitdem von größter Wichtigkeit sind. Nebstdem bildete sich das Postwesen zu vortheilhafter Höhe aus: einerseits durch Verträge nach außen, andererseits durch Einführung der telegraphischen Linien im Lande; auch sei der kühnen Bahn über den Semmering nebenbei gedacht. Hindernisse, welche sich dem Staatsmanne während dieser Thätigkeit in den Weg stellten, und noch andere Rücksichten bewogen ihn, mit der Gnade des Monarchen ausgestattet und in den Freiherrnstand erhoben, in’s Privatleben und in seine frühere Stellung als Director des „österreichischen Lloyd“ zurückzukehren. Aber schon im J. 1853 wieder wurde er mit einer diplomatischen Sendung nach Konstantinopel betraut, um damals die Anfänge der orientalischen Frage zu Gunsten Oesterreichs zu entscheiden. Ueber seine Thätigkeit als Internuntius schreibt Taillandier: „Während Lord Redcliffe Vergnügen daran zu finden schien, die Pforte einzuschüchtern und die Regierung Abdul Medschid’s durch den Uebermuth seines Benehmens zu entmuthigen, strebte B. in Uebereinstimmung mit dem Repräsentanten Frankreichs bei jeder Gelegenheit dahin, die Türkei moralisch aufzurichten, in der Ueberzeugung, daß diese Politik am besten und kräftigsten das Gleichgewicht Europa’s und das Christenthum im Orient förderte“. Seit dem 10. März 1855 hat Freiherr von Bruck wieder seinen Platz im Wiener Cabinet und zwar nach Freiherrn von Baumgartner’s Rücktritte als Minister der Finanzen eingenommen, welche Stelle er noch gegenwärtig bekleidet. Von B.’s zahlreichen übrigen Reformen und Unternehmungen seien hier nur bemerkt: Die Regulirung der Flußbette und zwar die Wiederaufnahme der Theißregulirung und die Regulirung des Donaustromes zwischen dem Bisamberg und Preßburg, um die Bewohner des Marchfeldes gegen Ueberschwemmungen zu schützen; die Aufhebung der böhmischen Elbzölle, wovon jedoch Brennholz und Kohlen ausgenommen sind; der Bau des Bregenzer Hafens; die Errichtung der mit 1. März 1850 in’s Leben getretenen Central-Seebehörde in Triest, welche als Mittelglied zwischen den höchsten Staatsbehörden und den im Schifffahrtswesen in irgend einer Art Betheiligten dasteht; die durchgreifende Reform des österreichischen Consulatswesens, namentlich in der Levante, wodurch der deutsche Handel im Morgenlande nunmehr jenen Schutz erhielt, den er bisher zu seinem Nachtheile entbehren mußte. Die Abschließung eines Handelsvertrages mit Preußen und dem Zollvereine, wo er eine wechselseitige Verständigung und Vereinigung der Interessen zu Stande brachte, welche ganz [167] Europa wohlthätig berühren und an deren Gelingen geprüfte Staatsmänner verzweifelten. B. zählt zu den Ministern des Cabinets, welche in den ihrer Leitung anvertrauten Angelegenheiten auf Oesterreichs Größe energisch hinarbeiten. Oesterreich hatte bis zum J. 1848 seine staatliche Aufgabe darin zu erfüllen vermeint, daß es den Bewegungselementen der Neuzeit seinen Conservatismus entgegensetzte. In bewunderungswürdiger Weise blieb es auch seit 1830 bis 1848 unverrückt und von den bedenklichen Umwälzungen, die theils in Frankreich, theils in seiner unmittelbaren Nähe in den deutschen Staaten und in Rußland eingetreten waren, unberührt stehen, aber seiner Politik fehlte nach Innen eben so wohl eine nationale Richtung als eine territoriale Grundlage. Nach 1848 hat es beides erhalten. Während Bach die erstere anbahnt, indem er eine central-österreichische Politik consequent und siegreich verfolgt, hat B. den Kaiserstaat auf eine territoriale Grundlage gestellt, als er die Worte sprach: „Die Donau ist der große Faden unserer zukünftigen Geschicke“, welchem großen Worte gemäß er als Internuntius gehandelt und seine Schritte als Minister der Finanzen fortgesetzt hat.

C. Freiherr von Bruck (Leipzig 1850, 8°.) [daselbst auch sein Porträt]. – Biografia di sua Eccelenza Carlo Barone di Bruck (Triest 1853, Lloyd austr., 8°.) [daselbst auch sein wohlgetroffenes Porträt, nach Kriehuber gestochen von Passini]. – Allgem. Zeitung 1849, Beilage zu Nr. 193. – Journal de Constantinople, Echo de l’Orient 1855, Nr. 572. „M. le Baron de Bruck.“Journal des Débats 1855, Nr. vom 24. Febr.L’Illustration (Paris, Fol.) 1855, Nr. 622, S. 59 und in der folgenden Nummer das ganz verunglückte Porträt des Staatsmannes. – Ergänzungs-Conversations-Lexikon von Dr. Steger VI. Bd. S. 92. – Oestr. Illustrirte Zeitung (Wien 1853, 4°.) III. Jahrg. Nr. 115: „Freiherr von Bruck, k. k. Internuntius in Konstantinopel“ [mit dem vielleicht bestgetroffenen Bilde B.’s im Holzschnitt]. – Letture di famiglia (Triest 1853, Lloyd, 4°.) An. II. p. 91. – Triester Ztg. 1856 vom 12. Juli, Nr. 159: „Der Freih. v. Bruck“ von St. René Taillandier [dasselbe nachgedruckt in der Kronstädter Zeitung 1856, Nr. 112]. – Wiener Telegraph 1855, VII. Jahrg. Nr. 257, mit einem verunglückten, nach obigem Kupferstich ausgeführten Holzschnitte. – Wiener Courier. 1855, Nr. 257. – Linzer Abendbote. 1855, Nr. 123. – II Fotografo (Mailand, Fol.) 1855, Nr. 15, S. 118. – Neuigkeiten (Zeitung in Brünn, Folio) 1856, Nr. 190. – Dieselbe Zeitung vom 18. Mai d. J.: „Freiherr von Bruck im Bureau“ [eine Nachahmung der Charakteristik des Ministers Freiherrn v. Bach in der „Illustrirten Zeitung“] (Leipzig, Folio) 1855, Nr. 625. – Neue Zeit (Olmütz, 4°.) 1855, im Februar: „Gentz und Bruck.“ – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für gebildete Stände (Hildburghausen 1852, Bibl. Inst., Lex. 8°.) II. Suppl. Bd. S. 590. – (Brockhaus) Conversations-Lexikon (10. Aufl.) III. Bd. S. 338. – Nouvelle Biographie générale ... publiée sous la direction de M. le Dr. Hoffer (Paris 1853) VII. Bd. Sp. 566. – Oestr. Volksbote (Wiener Kalender, Lex. 8°.) 1855, III. Jahrg. S. 3. – Neuer illustrirter Volkskalender für 1856 (Wien, Zamarski, 8°.). – Jurende’s illustrirter vaterl. Pilger für 1856 (Wien, Zamarski, 4°.). – Porträt: Außer den bereits unter den Quellen angeführten Stahlstichen und Holzschnitten, eines mit dem Facsimile des ganzen Namens als Unterschrift. Kriehuber lith. (Wien 1855, gedruckt bei J. Stoufs, Verlag von L. T. Neumann, Fol.). – In das „Radetzky-Album“ schrieb B. folgenden Wahlspruch:

Oesterreich, in Freud’ und Leid
Trag’ ich dein Ehrenkleid,
Schneeweiß und schwanenrein,
Leid’ keinen Fleck darein:
Hoch, Oesterreich, hoch!

Wappen: Ein mit schwarzem Mittelschilde versehener gevierteter Schild; das obere rechte und das untere linke Feld golden, das obere linke roth, das untere rechte blau. Im Mittelschilde eine gestürzte silberne, roth gefütterte Mütze mit Hermelinausschlag. Im oberen goldenen Felde eine schrägrechts emporgekehrte Lanzenspitze, deren Hülse sich unter dem Mittelschilde bis in den Unterwinkel des unteren goldenen Feldes erstreckt. Im rothen Felde hält ein goldener Löwe in der rechten Pranke eine ähnliche Lanzenspitze, in der linken einen natürlichen Palmzweig. Das blaue Feld zeigt einen goldenen Hirschkopf mit zwölfendigem Geweihe. Schildhalter[WS 1]: [168] Ein Löwe und ein Hirsch. Devise: Quod sis, esse velis.

Berichtigungen und Nachträge

  1. Bruck, Karl Ludwig Freiherr von, k. k. österr. Finanzminister (Bd. II, S. 164), gest. zu Wien 23. April 1860. [Bd. 9, S. 470.]
  2. E Bruck, Karl Ludwig Freiherr [s. d. Bd. II, S. 165], gestorben zu Wien 23. April 1860. Als nach dem unglücklichen Feldzuge des Jahres 1859 in Italien Minister Bach von der Leitung der Geschäfte des Innern zurücktrat und Graf Gołuchowski seinen Posten einnahm, blieb von den bisherigen Ministern Freiherr Bruck im Cabinete. Nicht allein, daß sich der edle Freiherr mit dem neuen Geiste, richtiger mit der neuen, die Zertrümmerung der Monarchie in fast unglaublicher Verblendung anbahnenden inneren Politik nicht befreunden konnte und dadurch eine isolirte Stellung im Cabinete einnahm, so gelang es auch ihn insoweit zu verdächtigen und dadurch in eine schiefe Stellung zu Thron und Staat zu bringen, daß er seiner Ehre kein geringeres Opfer als das Leben bringen zu müssen glaubte. Der Sachverhalt ist folgender: Bei dem Wiener Landesgerichte war im Jahre 1860 die Untersuchung über verbrecherische, im Laufe der Kriegsereignisse im Frühlinge 1859 vorgefallene Unterschleife anhängig und zur genauen und vollständigen Erhebung des Thatbestandes war es nöthig geworden, den Finanzminister Freiherrn von Bruck als Zeugen einzuvernehmen. [374] Die Einvernehmung hatte am 20. April 1860 begonnen und Veranlassung zu weiteren Erhebungen gegeben, welche, wie die gerichtliche Vorladung gelautet hat: „eine Gegenstellung des Zeugen Freiherrn von Bruck mit anderen Zeugen und Mitbeschuldigten in nächste Aussicht stellten“. Unter diesen Umständen erfolgte mit Allerh. Handbillet vom 22. April 1860 die Versetzung des Freiherrn von Bruck in zeitlichen Ruhestand und die Uebertragung der provisorischen Leitung des Finanzministeriums an den Reichsrath Ignaz Edlen von Plener. Am 22. April Abends erhielt Freiherr von Bruck das Allerh. Handschreiben zugestellt, am 23. April um 6 Uhr Morgens wurde der Staatsmann in seinem Bette blutend vorgefunden. Er hatte, erschüttert, daß es möglich gewesen, an eine Schuld seinerseits zu glauben und seine Ehre öffentlich preiszugeben, gewaltsam an sein Leben Hand angelegt. Um 5 Uhr 10 Minuten Nachmittags hatte er geendet. Später stellte sich der entsetzliche Schreib- oder Druckfehler heraus, denn die Stelle der richterlichen Vorladung hätte lauten sollen: „welche eine Gegenstellung des Zeugen Freiherrn von Bruck mit anderen Zeugen und mit Beschuldigten in nächste Aussicht stellten“. Dieser entsetzliche lapsus calami“: Mitbeschuldigten statt mit Beschuldigten hatte eine so grauenvolle Katastrophe herbeigeführt und Oesterreich einen seiner fähigsten Staatsmänner geraubt. Erst dem neuen Finanzminister Herrn von Plener war es vorbehalten, die Ehre seines Vorgängers zu retten und die Makellosigkeit seines Namens vollends herzustellen. In einem Vortrage an Se. Majestät erstattete Herr von Plener Bericht über seine eingehenden Erhebungen und die Folge davon war: daß die Witwe des Freiherrn von Bruck von Sr. Majestät eine Jahrespension von 3000 fl. zugewiesen erhielt. Der Brief des Finanzministers von Plener, mit welchem er die Freifrau von dieser Allerh. Verfügung in Kenntniß setzt, ist ebenso eine glänzende öffentliche Ehrenrettung, als ein sprechender Commentar zu dem traurigen Geschicke des zu früh dahingeschiedenen Staatsmannes. Die Quellen enthalten die zur Aufhellung dieser traurigen Katastrophe wichtigeren Nachrichten, die nach seinem Tode vorgenommenen Erhebungen, die Stimmen der verschiedenen Parteiblätter im Kaiserstaate und im Auslande, welche, mit nur sehr wenigen Ausnahmen, dem Staatsmanne erhebende Nachrufe zu Theil werden ließen. Bald nach seinem Tode theilte der Präsident der Theißbahngesellschaft Graf Andrassy der Witwe mit, daß, um das Andenken des Gründers dieser Bahn zu ehren, die erste von der Gesellschaft anzufertigende Locomotive den Namen Baron Bruck erhalten solle. Im Jahre 1862 fand endlich die Aufstellung des Grabdenkmals Bruck’s auf dem evangelischen Friedhofe Wiens Statt. Das Denkmal, im Atelier Fernkorn vollendet, zeigt die Kolossalbüste des Verewigten in Bronze, welche auf einem Piedestal von polirtem Granit sich erhebt. An letzterem befindet sich in einem äußerst geschmackvoll ausgeführten Rahmen die Inschrift: Quod sis esse velis auf einem verschlungenen Bande; eine in einem Medaillon angebrachte Inschrift enthält Titel und Namen des Verstorbenen, einen Bibelspruch und Bruck’s Wappen.
    Finanzminister Carl Freiherr von Bruck (Wien 1860, Friedrich Förster, 8°., mit Porträt). – Unsere Zeit. Jahrbuch zum [375] Conversations-Lexikon (Leipzig 1857, Brockhaus, gr. 8°.) Bd. I, S. 647; Bd. IV, S. 345. – The illustrated London News 1855, Nr. vom 20. October, S. 459, mit wohlgetroffenem Porträt auf S. 460. – Europa, herausgegeben von Gust. Kühne, 1858, Nr. 47, S. 1827. – Presse (Wiener polit. Blatt) 1860, Nr. 113: Todesanzeige; Nr. 114: Partezettel, und Nachrichten über Bruck’s letzte Augenblicke; Nr. 116: „Der Tod des Freiherrn von Bruck“; Nr. 118, im Feuilleton: Ereignisse und Stimmungen; Nr. 120: Obductionsbefund; Nr. 122: Berichtigungen einer in Bianchi Giovini’s „Unions“ erschienenen Biographie Bruck’s, welche die albernsten Unrichtigkeiten enthält; Nr. 125: Der Nachlaß des Freiherrn von Bruck; – dieselbe 1861, Nr. 125. – Oesterreichische Zeitung (Wien, Fol.) 1860, Nr. 101: „In Sachen des Freiherrn von Bruck“. – Ost-Deutsche Post (Wien, Fol.) 1860, Nr. 114. – Der Fortschritt (Wiener polit. Blatt, Fol.) 1860, Nr. vom 25. April und vom 8. Mai. – Morgen-Post (Wiener polit. Journal, Fol.) 1860, Nr. 115 u. 117: Biographie und Bericht über B.’s Bestattung. – Vorstadt-Zeitung 1860, Nr. 114. – Neueste Nachrichten 1860, Nr. 114. – Gratzer Zeitung 1860, Nr. 99: Sectionsbefund. – Salzburger Zeitung 1860, Nr. 96. – (Linzer) Abendbote 1860, Nr. 99. – Innsbrucker Tagblatt 1860, Nr. 249: „Beiträge zur Beurtheilung der Finanzwirthschaft des Freiherrn von Bruck“. – Der Satellit (Conversationsblatt der Kronstädter Zeitung) 1858, Nr. 8–13: „Freiherr von Bruck und Oesterreichs Finanzen“. – Der Reichenberger Anzeiger 1860, Nr. 34. – Klagenfurter Zeitung 1860, Nr. 97. – (Brünner) Neuigkeiten 1860, Nr. 111, 114, 118; 1861, Beilage zu Nr. 125: Bruck’s Ehrenrettung. – Pesth-Ofner Zeitung 1860, Nr. 96; Pesther Lloyd 1861, Nr. 111; Allgemeine Zeitung (Augsburg, 4°.) 1861, Nr. 119: „Erinnerung an Bruck“. – National-Zeitung (Berlin, kl. Fol.) 1860, Nr. 226. – Die Glocke, herausgegeben von Payne, 1860, Nr. 79, S. 2. – Tagesbote aus Böhmen 1860, Nr. 115 u. 116. [Bd. 11, S. 373–375.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Schildhälter.