BLKÖ:Colloredo-Mansfeld, Hieronymus I.

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
fertig
Band: 2 (1857), ab Seite: 424. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Hieronymus von Colloredo (1732–1812) in der Wikipedia
Hieronymus von Colloredo in Wikidata
GND-Eintrag: 119265737, SeeAlso
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Colloredo-Mansfeld, Hieronymus I.|2|424|}}

Colloredo-Mansfeld, Hieronymus I.[BN 1][BN 2] ( Erzbischof, geb. 31. Mai 1732, gest. 20. Mai 1812). Sohn des Rudolph Joseph, ersten Fürsten v. Colloredo (s. d.); trat in den geistlichen Stand, wurde schon 1747 Domicellar, dann Domherr zu Salzburg, 1751 Domherr zu Passau u. Olmütz, 1758 Auditor Rotae für Deutschland, 1761 Propst zu Kremsier, 14. April 1762 Bischof zu Gurk und 14. März 1772 durch Wahl Erzbischof von Salzburg. Unter schwierigen Verhältnissen regierte er mit Würde und Weisheit. Am 10. Febr. 1803 resignirte er und bei seinem Tode hinterließ er große Reichthümer.

Ersch (J. S.) und Gruber (J. G.), Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste (Leipzig 1822, Gleditsch, 4°.) I. Sect. 18. Thl. S. 288. – Porträt. Unterschrift: Hieron. C. de Colloredo Archiep. et Princ. Salisb. Primas Germ. (J. Adam[WS 1] fec.)

Berichtigungen und Nachträge

  1. E Colloredo-Mannsfeld, Hieronymus (I.) [Bd. II, S. 424].
    Gärtner, Leben Hieron. Colloredos, Erzbischofs von Salzburg (Salzburg 1812). [Bd. 23, S. 377.]
  2. E Colloredo, Hieronymus (I.) Joseph Franz [Bd. II, S. 424; Bd. XXIII, S. 377].
    Achtzehntes Programm des k. k. Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse des Schuljahres 1868 (Salzburg, Zaunrieth’sche Buchdruckerei, 8°.) S. 1–54: „Hieronymus Josef Franz von Paula Graf Colloredo. Eine biografische Skizze“, von Josef Mayr. [Bd. 28, S. 328.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: F. Adam.