BLKÖ:Danieletti, Daniel

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Danielik, Johann
Band: 3 (1858), ab Seite: 157. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 132852837, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Danieletti, Daniel|3|157|}}

Danieletti, Daniel (Architekt, geb. zu Padua 1752, gest. ebenda 1822). Widmete sich von Jugend auf dem Studium der Baukunst und war ein Schüler des Vicentiners Domenico Cerato. Später machte er, um sich in seiner Kunst auszubilden, Reisen nach Italien und in andere Länder des Continents. Nach seiner Rückkehr folgte er seinem Meister auf dem Lehrstuhl der Architektur zu Padua. Er stellte viele ältere Bauten her und richtete eine große Menge neuer auf. Seine Arbeiten, bei denen er mehr praktische als eigentlich künstlerische Zwecke im Auge hatte, zeichnen sich übrigens durch einen gefälligen Styl aus, doch wirft man ihm zu große Freiheit im Ebenmaß der architektonischen Verhältnisse vor. Er gab auch das Werk: „Elementi di Architettura civile“ (Padua 1791) heraus. – Peter (Bildhauer, geb. zu Padua (?), gest. 1779). Ist ein Schüler des Antonio Bonazza. Er meißelte für die Stadt Forli die Statue des Arztes Morgogni[WS 1], welche Volpato auf dem Titelblatte von Morgogni’s Schriften geätzt hat. Ferner sind die Bildsäulen Petrarka’s und Galilei’s im Prato von Padua, welche er im Auftrage des Herzogs Leopold von Toscana gearbeitet, Werke seines Meißels. Doch soll er als Bronzgießer einen bedeutendern Ruf haben, denn als Bildhauer.

Dandolo (Girolamo), La caduta della repubblica di Venezia ed i suoi ultimi cinquant’ anni. Studii storici (Venedig 1855, Naratovich) Giunte e correzioni ai cenni biografici, S. 31. – Nouvelle Biographie générale ... publiée sous la direction de M. le Dr. Hoffer (Paris 1853, Didot, 8°.) XII. Bd. Sp. 950. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für gebildete Stände (Hildburghausen 1845, Bibliogr. Inst., Lex. 8°.) VII. Bd. 3. Abtheil. S. 887. – Nagler (G. K. Dr.), Neues allgem. Künstler-Lexikon München 1835 u. f., 8°.) III. Bd. S. 264.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Giovanni Battista Morgagni (Wikipedia).