BLKÖ:Bonazza, Antonio

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Bonavilla, Aquilino
Nächster>>>
Bonazzi, Anton
Band: 2 (1857), ab Seite: 43. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 124566634, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Bonazza, Antonio|2|43|}}

Bonazza, Antonio (Bildhauer, geb. in Padua, lebte bis über die Hälfte des 18. Jahrhunderts). Sein Vater, Giovanni B. war Bildhauer, der seine drei Söhne Francesco, Tommaso und Antonio zu seiner Kunst heranbildete. Dieser Letztere war, wie Moschini meldet, in seiner Kunst ausgezeichnet durch den Geist, den er seinen Figuren und sozusagen durch die Beweglichkeit, die er todten Steinen einzuhauchen verstand. Viele seiner Arbeiten befinden sich in Venedig, Vicenza und Padua; unter andern in der Kirche Santa Lucia zu Venedig ein in Holz gemeißelter „Christus“; – in der Kirche Santa Croce zu Padua zwei sehr schön gearbeitete „Engel“; – in der Kirche Corpus Domini ein „Medaillon“; – und in der Kirche Madonna di Regio zu Vicenza „Engel die das Gloria singen“.Franz (Gemmenschneider und Mosaikarbeiter). Bruder des Vorigen. Verfertigte auch Bildhauer-Arbeiten. Er war Mitglied der 1766 erneuerten Maler-Akademie zu Venedig. Zanetti macht seiner ehrenvolle Erwähnung. Basreliefs von ihm befinden sich in der Kirche San Francesco della Vigna.

Cicognara, Storia della Scoltura III. Bd. XIV. Taf.Dandolo (Girolamo), La caduta della repubblica di Venezia e dei suoi ultimi cinquant’ anni. Studii storici (Venedig 1856, Naratovich, 8°.) Appendice Giunte e correzioni ai cenni biografici, S. 29. – Descrizione delle Architetture, Pitture e Scolture di Vicenza. – Quadri (A.), Otto giorni in Venezia. – Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1835) II. Bd. S. 34.