BLKÖ:Herberstein, Johann N. Franz

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 8 (1862), ab Seite: 334. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Herberstein, Johann N. Franz|8|334|}}

28. Johann N. Franz, Priester der Gesellschaft Jesu (geb. zu Brünn 16. Oct. 1723, gest. 4. Juli 1766). Von der ältern österreichischen Linie, einer Nebenlinie der jüngern Hauptlinie. Sohn des Grafen Augustin Ferdinand aus dessen Ehe mit Maria Anna Gräfin Kolowrat. Trat 21. October 1741 in den Orden der Gesellschaft Jesu und versah 14 Jahre das Lehramt aus der Grammatik, Weltgeschichte und geistlichen Beredsamkeit; auch an der Theresianischen Ritterakademie zu Wien war H. Lehrer. Von ihm erschien im Drucke: „Animadversiones historico-chronologicae in Vitam S. Aurelii Augustini Hipp. Episcopi a Posidonio Calamensi conscriptam ejusdemque S. Doctoris poera omnia. Pars I, continens [335] vitam et opera quae conscripsit laicus“ (Olomucii 1759, 4°.). Johann starb im Alter von 43 Jahren. [Pelzel (Franz Martin), Böhmische, mährische und schlesische Gelehrte und Schriftsteller aus dem Orden der Jesuiten (Prag 1786, 8°.) S. 249. – Meusel (J. G.), Lexikon der vom Jahre 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller (Leipzig 1805, Gerh. Fleischer d. J., 8°.) Bd. V, S. 381, der ihn unter dem unrichtigen Namen „Heberstein aus dem Geschlechte der Grafen Heberstein“ aufführt.] –