BLKÖ:Pelzel, Franz Martin

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Pelzel, Franz
Band: 21 (1870), ab Seite: 444. (Quelle)
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Pelzel, Franz Martin (Literator und Geschichtschreiber, geb. zu Reichenau in Böhmen 11. November 1735, nach Anderen 1734, gest. zu Prag 21., nach Anderen 24. Februar 1801). Das Leben dieses ausgezeichneten Gelehrten und Literators in Böhmen zieht sich auf den gewöhnlichen Geleisen aller mit Forschungstrieb begabten und literarisch thätigen Menschen in einfachster und schlichtester Form dahin. Pelzel’s Familie ist eigentlich eine čechische, denn noch Franz Martin’s Großvater schrieb sich Kožišek (zu deutsch etwa Ziegenfellchen, Pelzlein), woraus in der Verdeutschung Pelzel entstand. Die Schulen besuchte Franz Martin in seinem Geburtsorte Reichenau, wo die Piaristen bis zur vierten lateinischen Classe unterrichteten. Die übrigen lateinischen Classen beendete er in Königgrätz. Nun sollte er dem Wunsche der Eltern gemäß die Wundarzneikunst erlernen, aber seinen Bitten gelang es endlich doch, die Eltern von ihrem Vorhaben abzubringen und ihm die Fortsetzung seiner Studien in Prag zu gestatten. Nun war er mit seinem Lebensunterhalte auf sich selbst angewiesen. Anfangs ging es ihm auch in Prag schlecht genug, endlich half ihm seine schöne Schrift, eine Eigenschaft, auf deren besondere Pflege in den Piaristenschulen jener Zeit sorgfältig Bedacht genommen ward. Durch seine schöne Schrift empfahl er sich so zu sagen selbst und bald fehlte es ihm auch nicht an Unterrichtsstunden, mit denen er seinen [445] Lebensunterhalt bestritt. Zugleich setzte er seine eigenen Studien fort, beendete bei den Jesuiten die philosophischen Jahrgänge und begann nun die Theologie, nebenbei mit besonderem Eifer sich auf das Griechische und die Kirchengeschichte verlegend. Jedoch das theologische Studium sagte ihm auf die Dauer nicht zu, schon nach einigen Monaten vertauschte er es mit jenem der Rechte, dem er – da es auch nicht nach seinem Geschmacke war – nur zwei Jahre hindurch oblag. Die kriegerischen Ereignisse indem sich im Jahre 1757 die Preußen zur Belagerung Prags anschickten, vertrieben ihn aus seiner Heimat, und P. begab sich nach Wien, wo er sich zwar für das Rechtsstudium einschrieb, aber sich mehr in Buchhandlungen aufhielt, wie sein Biograph schreibt, als mit dem Studiren beschäftigte. Als nach der Schlacht von Kollin Böhmen von den Preußen gesäubert worden, kehrte P. in seine Heimat zurück, und sein Vorhaben, in Prag das Studium der Rechte fortzusetzen, erlitt dadurch eine Aenderung, daß er eine Stelle als Erzieher in der Familie der Grafen Sternberg erhielt. In diesem edlen, der Kunst und Wissenschaft huldigenden Grafenhause fiel es P. neben Erfüllung seiner Pflichten als Erzieher nicht schwer, auch noch ferner an seiner wissenschaftlichen Ausbildung fortzuarbeiten. Bei dem Hausgeistlichen der gräflichen Familie, einem gebornen Irländer, erlernte er das Englische und so die Dichter Pope, Milton und Andere im Originale kennen. Nachdem seine Aufgabe als Erzieher im gräflich Sternberg’schen Hause gelöst war, stand P. nun wieder sich selbst überlassen, und nachdem er es schon mit der Theologie und den Rechten versucht, ohne an beiden Richtungen besonderes Behagen gefunden zu haben, entschloß er sich sofort für das Studium der Medicin und wollte, von seinen Freunden mit Geldmitteln unterstützt, eben nach Wien sich begeben, als der Antrag des Grafen Franz Anton Nostitz, in seinem Hause eine Erzieherstelle anzunehmen, eine Aenderung seines Entschlusses herbeiführte und er diese Stelle unter den vortheilhaftesten, seine ganze Zukunft sichernden Bedingungen, da ihm nach Lösung seiner Verbindlichkeiten eine Pension gesichert war, annahm. P. hatte die Erziehung der vier Söhne des Grafen zu leiten, aber immer blieb ihm noch genug Zeit für seine Arbeiten übrig. In der Folge gesellte sich zu seinem Erziehergeschäfte noch jenes eines Bibliothekars der gräflichen Bibliothek, deren Schätze ihm für seine Forschungen reiche Materialien lieferten. Im Jahre 1793 erhielt er aber die Lehrkanzel der böhmischen Sprache und Literatur an der Prager Universität, an der er bis an sein schon nach wenigen Jahren erfolgtes Lebensende eine verdienstvolle Thätigkeit entfaltete. P. schrieb in deutscher, lateinischer und čechischer Sprache, und groß ist die Zahl seiner selbstständigen und zerstreut in Sammelwerken gedruckten Werke und Abhandlungen. Erstere sind in chronologischer Folge: „Abbildungen Böhmischer und Mährischer Gelehrten und Künstler nebst kurzen Nachrichten von ihrem Leben und Werken“, 1.–4. Theil (Prag 1773–1782, 8°.), den ersten und zweiten Theil bearbeiteten ursprünglich in lateinischer Sprache Adauct Voigt und Ignaz Born, Pelzel besorgte nun von diesen beiden ersten die Uebersetzung, den dritten und vierten aber mit Zusätzen zum ersten und zweiten vollendete Pelzel selbst. Außer den Biographien enthält der erste als Vorrede eine Geschichte der Aufnahme, [446] des Fortganges und der Schicksale der Wissenschaften in Böhmen; der zweite eine Abhandlung von dem gelehrten Adel in Böhmen; der dritte Biographien des Kaisers |Karl IV. und Ernst (Arnost) von Pardubitz, und der vierte Zusätze zu den Biographien in den ersten drei Theilen. Alle vier Bände zusammen umfassen 116 Biographien mit ebensovielen Bildnissen; – „Kurzgefasste Geschichte der Böhmen von den ältesten bis auf die jetzigen Zeiten, aus den besten Geschichtschreibern, alten Kroniken and glaubwürdigen Handschriften zusammengetragen" (Prag 1774, 8°.; 2. verm., verb. und fortges. Auflage ebd. 1779, gr. 8°.; 3. verm. u. fortges. Aufl., in 2 Theilen Prag u. Wien 1782, gr. 8°.); – „Handbuch zum Gebrauche der Jugend bey Erlernung der teutschen, französischen und böhmischen Sprache" (Prag 1775, 8°.); – „Bohuslai Balbini, dissertatio apologetica fro lingua slavica, praecipue Bohemica“ (ebd. 1775, 8°.); – „Magni Ellenhardi chronicon quo res gestae 'Rudolphi Habsburgici et Alberti Austriaci Regum Romanorum egregie illustrantur“ (ebd. 1777, 8°.); – „Przihody Wacslawa Wratislawa swobodneho Pana z Mitrowicz“, d. i. Begebenheiten des Wenzel Wratislaw Freiherrn von Mitrowicz (Prag 1778, 8°.); – „Kaiser Karl der Vierte, König in Böhmen", 2 Theile (Prag 1780 und 1781, mit K. K., 8°.), davon erschien im Jahre 1849 bei Haase’s Söhnen in Prag eine čechische Uebersetzung; – „Apologie des Kaisers Karl des Vierten, der allgemeinen teutschen Bibliothek entgegengestellt", 1. Stück (Prag und Wien 1782, 8°.). Pelzel’s Leben des Kaisers Karl IV. hatte bei der deutschen Kritik, die nicht den Standpunct der Panegyrik Pelzel’s einnahm, wenig Gnade gefunden, und so fühlte sich denn Pelzel zur Bestärkung seiner Ansichten veranlaßt, seiner Biographie noch obige, gegen die Kritik der allgemeinen deutschen Bibliothek gerichtete Apologie folgen zu lassen; – „Scriptorum rerum Bohemicarum tomus I et II. Cosmae eccles. Pragensis decani Chronicon Bohemorum ad fidem codicis ms. Bibliothecae Capituli ecclesiae Metropolitanae Pragensis recensitum cum aliis codicibus tam manuscriptis quam impressis collatum. Accedunt eiusdem Cosmae continuatores Canonici Pragenses duo ex cod. Cod. Metrop. Tertius Monachus Sazaviensis e codd. Vindob. et Dresdensi adiecta lectionum varietate“ (Pragae 1783, 8°. maj.); – „Böhmische, Mährische und Schlesische Gelehrte aus dem Orden der Jesuiten vom Anfang der Gesellschaft bis auf gegenwärtige Zeit" (Prag 1786, 8°.); – „Lebensgeschichte des römischen und böhmischen Königs Wenzelaus. 1. Theil enthält die Jahre 1361–1395 nebst einem Urkundenbuche von hundertsechzehn jetzt gedruckten Diplomen, Briefen und Acten. Mit zwei Kupfern. 2. Theil, welcher die Geschichte vom Jahre 1396 bis zu seinem Tode enthält" (Prag 1788 u. 1790, 8°.); – „Nová kronika česká ve kteréž příběhy obyvatelův země české od počátku až do nynějších časů se vypisují“, d. i. Neue böhmische Chronik, in welcher die Begebenheiten des Böhmerlandes vom Anbeginn bis zur Gegenwart dargestellt worden, 3 Theile (Prag 1791–1797), diese Chronik reicht nur bis zum Jahre 1378; ein vierter, in Handschrift vorhandener Theil enthält eine Darstellung des Hussitenkrieges; – „Akademische Antrittsrede über den Nutzen und die Wichtigkeit der böhmischen Sprache" (ebd. 1793, 4°.); – „Grundsätze der böhmischen Grammatik" (Prag 1795; zweite Aufl. 1798, 8°.). [447] Von seinen in Sammelwerken abgedruckten Arbeiten sind anzuführen in den Abhandlungen einer Privatgesellschaft in Böhmen: „Ueber Samo, König der Böhmen" (Bd. I, 17753); – „Von dem böhmischen Könige Przemysl Ottocar II., ob ihm die Kaiserkrone angetragen worden" (Bd. II), davon erschien auch im Jahre 1786 ein Separatabdruck; – „Diplomatische Nachrichten, wie das Königreich Böhmen an das Luxemburgische Haus gekommen" (Bd. III, 1777); – „Diplomatische Beweise, daß der römische König Wenzel nicht dreymal, sondern nur zweymal gefangen worden" (Bd. IV, 1779); – „Wann ist Kaiser Karl IV. Markgraf in Mähren geworden?" (ebd.); – „Das Edict Kaiser Karl’s IV. wider die Ketzer vom 18. September 1376 wird in Zweifel gezogen" (Bd. V, 1782); – „Ueber das Vaterland des Jacobus de Misa, genannt Jacobellus" (Bd. VI, 1786); – in den Abhandlungen der böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften: „Ueber den Ursprung des doppelten Adlers des Römischen Königs Wenzel" (1785); – „Von dem Litthauischen Prinzen Sigmund Koribut, welcher während des Hussitenkrieges den Böhmen als oberster Verweser einige Jahre vorgestanden" (1786). – „Ueber die Herrschaft der Böhmen in dem Markgrafthume Meissen" (1787); – „Biographie des Piaristen Adaukt Voigt a S. Germano" (ebd.); – „Geschichte der Teutschen und ihrer Sprache in Böhmen, sowie auch von dem Einfluß, den sie auf Religion, Sitten, Regierung, Wissenschaften und Künste in Böhmen gehabt haben" (1788); – „Geschichte der Teutschen und ihrer Sprache in Böhmen von dem Jahre 1341–1789" (1791); – in den Neuen Abhandlungen der böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften: „Ueber den Ursprung und Namen der Stadt Prag" (Bd. II, 1795); – in Meißner’s „Apollo": „Des Bruders Zizka ungarischer Feldzug und Rückzug, nach Brzezina" (1797, März, S. 239 u. f.). In Handschrift hinterließ P. unter anderem: „Summaria diplomatum Moraviae 1048–1306“, wobei ihm Cerroni behilflich war; die Zahl der angeführten Urkunden beträgt 763; – ein Verzeichniß der böhmischen und mährischen Diplome mit kurzen Summarien bis zum Jahre 1319; – „Ein Verzeichniß aller in böhmischer Sprache gedruckten Bücher von den ersten Werken bis 1798"; – „Vorlesungen über böhmische Literatur"; – „Biographie des Grafen Johann von Sternberg" und „Beiträge zur Geschichte der Tempelherren in Böhmen und Mähren", welche zwei letztgenannten Aufsätze auch gedruckt sein sollen; eine „Böhmische Chronik des 18. Jahrhunderts von 1700 bis 1800" und ein „Calendarium historicum Veleslavinae in ordinem chronologicum digestum“. Wie aus Vorstehendem ersichtlich, stellt sich in P. eine ungemein thätige und auf historischem Gebiete beachtenswerthe Persönlichkeit dar. In der That stand er in seiner Heimat, aber auch im Auslande, als fleißiger Gelehrter und Forscher in allgemeiner Achtung. Mehrere wissenschaftliche Akademien nahmen ihn unter ihre Mitglieder auf, so die böhmische Akademie der Wissenschaften, die Frankfurter und die deutsche gelehrte Gesellschaft; als Peter August, Großfürst von Kurland und Liefland, im Jahre 1798 in Prag verweilte, zeichnete er P. mit einer goldenen Medaille aus. Für die Pflege der Wissenschaft in Böhmen hat P., im Vereine mit Männern wie Born, Dobner, Dobrowsky, [448] Prochaska, Pubitschka, Voigt in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts, als eben nach den langwierigen und verheerenden Kriegen, vornehmlich mit Preußen, das geistige Leben sich wieder zu fühlen und zu regen begann, sehr Verdienstliches geleistet. Freilich steht er noch nicht auf der Höhe der Forschung, aber in seinen Arbeiten bekundet sich Gewissenhaftigkeit und Gründlichkeit; seine Biographien Wenzel’s und Karl’s IV., sein Handbuch der böhmischen Geschichte, so geschmacklos auch in stylistischer Behandlung und in der chronikartigen Darstellung ohne pragmatische Verbindung, sind doch von objectivem Standpuncte noch immer das Beste, was über Böhmen in deutscher Sprache vorhanden ist. Die königlich böhmische Gesellschaft der Wissenschaften, zu deren thätigsten Mitgliedern P. zählte, ließ ihm zu Ehren eine Gedächtnißtafel mit folgender Inschrift aufstellen: „Francisco Martino Pelzel, Bohemo Richnoviensi, sodali suo de historia Patriae bene merito Societas scientiarum Bohem. Natus VII. Non. Nov. MDCCXXXIV. Obiit IV Id. Febr. MDCCCI.“ In čechischen Werken erscheint er Pelcl geschrieben.

Kunitsch (Michael), Biographien merkwürdiger Männer der österreichischen Monarchie (Gratz 1805, Gebrüder Tanzer, 8°.) Bändchen III, S. 115 [nach diesem gestorben am 24. Februar 1801]. – (De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1778, v. Trattnern, 8°.) I. Bds. 2. Stück, S. 13. – Baur (Samuel), Allgemeines historisch-biographisch-literarisches Handwörterbuch aller merkwürdigen Personen, die in dem ersten Jahrzehend des neunzehnten Jahrhunderts gestorben sind (Ulm 1816, Stettini, gr. 8°.) Bd. II, Sp. 210 [nach diesem gestorben am 24. Februar 1801]. – Abhandlungen der kön. böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften, 1804, S. 50 u. f. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1835, 8°.) Bd. IV, S. 173 [nach dieser geb. am 11. November 1734, gest. am 21. Februar 1801]. – Oesterreichischer Zuschauer, herausg. von J. S. Ebersberg (Wien, 8°.) Bd. IV, S. 1376 [nach diesem geb. am 11. November 1734, gest. am 21. Februar 1801]. – d’Elvert (Christian), Historische Literaturgeschichte von Mähren und Oesterreichisch-Schlesien (Brünn 1850, gr. 8°.) S. 230 [nach diesem geb. am 11. November 1734, gest. am 24. Februar 1801]. – Annalen der österreichischen Literatur (Wien, 4°.) Jahrg. 1809, Intelligenzblatt August, Sp. 89 u. f. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.) Zweite Abthlg. Bd. III, S. 34. – Vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat (Wien, 4°.) Jahrg. 1814, S. 369. – Oesterreichische Biedermanns-Chronik. Ein Gegenstück zum Phantasten- und Prediger-Almanach (Freiheitsburg [Akademie in Linz] 1785, 8°.) Erster (und einziger) Theil, S. 131. – Česko-moravská Pokladnice. Kalendář na rok 1858, d. i. Böhmisch-mährisches Schatzkästlein. Kalender für das Jahr 1858 (Prag, Bellmann, 4°.) S. 127 [mit seinem Bildniß im Holzschnitt auf S. 128]. – Praha (čechisches illustrirtes Blatt, Prag, 4°.) I. Jahrg. (1867), S. 39, im Artikel: „Češti dějepisci”, d. i. Böhmische Geschichtschreiber [nach diesem geb. 11. November 1734 und gest. 24. Februar 1801]. – Světozor (Prager illustrirtes Blatt, kl. Fol.) II. Jahrgang (1868), S. 23 u. f. [daselbst sein Bildniß im Holzschnitt]. – Slovník naučný. Redaktor Dr. Frant. Lad. Rieger, d. i. Conversations-Lexikon. Redigirt von Dr. Franz Ladisl. Rieger (Prag 1859, Kober, Lex. 8°.) Bd. VI, S. 211. – Jungmann (Josef), Historie literatury české, d. i. Geschichte der böhmischen Literatur (Prag 1849, Řiwnáč, 4°.) Zweite, von W. Tomek besorgte Ausgabe, S. 608 [nach diesem geb. 7. November 1734, gest. 9. Februar 1801]. – Porträt. Außer den schon angeführten Holzschnitten: J. Berka ad viv. del. et sc. (Pragae 1784, 8°.).