BLKÖ:Kiniger, Veith

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 11 (1864), ab Seite: 271. (Quelle)
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Kiniger, Veith[BN 1] (Bildhauer, gebürtig aus dem Pusterthale Tirols, lebte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts). Er erscheint auch als Veith Königer und bei Tschischka als Kininger. Die Bildhauerkunst erlernte er unter Professor Schletter in Wien, wo er sich auch mit seinem Landsmann und Kunstgenossen Jos. Anton Renn innig befreundete. Im Jahre 1769 wurde er als Mitglied in die Wiener Akademie der bildenden Künste aufgenommen. Später ließ er in Gratz sich nieder, wurde aber von der Kaiserin Maria Theresia nach Wien berufen, wo er für den Hofgarten in Schönbrunn die Statuen aus weißem tiroler Marmor meißelte. Das tirolische Künstler-Lexikon nennt ihn wiederholt einen der „größten Bildhauer seiner Zeit“.

Tirolisches Künstler-Lexikon oder kurze Lebensbeschreibung jener Künstler, welche geborne Tiroler waren u. s. w. (Innsbruck 1830, Felician Rauch, 8°.) S. 120. – Tschischka (Franz), Kunst und Alterthum in dem österreichischen Kaiserstaate (Wien 1836, Fr. Beck, gr. 8°.) S. 369.

Berichtigungen und Nachträge

  1. Königer, auch Köninger, siehe: Kiniger, Veit [Bd. XI, S. 271].
    Zu den dort angeführten Quellen ist noch hinzuzufügen: Schreiner (Gust. Dr.), Gratz (Grätz 1843), S. 207. [Bd. 12, S. 220.]