BLKÖ:Pöhacker, Leopold

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Pöch (Poech), Alois
Band: 23 (1872), ab Seite: 15. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 1026273579, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Pöhacker, Leopold|23|15|}}

Pöhacker, Leopold (Maler, Geburtsort und Jahr unbekannt). Schon Nagler in seinem „Allgemeinen Künstler-Lexikon“ gedenkt im XI. Bande, S. 436, eines Bildnißmalers Namens Poehacker, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Wien gearbeitet und nach welchem der geschickte Kupferstecher Karl Hermann Pfeiffer [Bd. XXII, S. 184] das Bildniß des Grafen Gobert von Aspremont gestochen hat. – Ein Leopold Pöhacker arbeitete in den Jahren 1824–1839 auch in Wien und hat daselbst in den Jahres-Ausstellungen der k. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna innerhalb der genannten Jahre verschiedene Bilder und Zeichnungen sehen lassen. Es gelang mir nicht aufzufinden, ob Nagler’s Poehacker und dieser Leopold Pöhacker eine und dieselbe Person seien. Von den bei St. Anna ausgestellten Bildern dieses Letzteren sind anzuführen im Jahre 1824: ein „Miniaturbildniss“; – eine „Madonna mit dem Kinde“; – „Das Bildniss des Dr. Med. Eyb“; – 1826; „Die heil. Familie“; – 1832: „Ritter Toggenburg“, nach Schiller’s Gedicht; – 1834: „Amor“, Wasserfarbenbild; – 1836: „Der Bruder Graurock und die Pilgerin“, nach Bürger’s Gedicht; – 1837: „Die Erfindung der Malerei“; – 1838: „Eros und die Grazien als Sinnbild der Harmonie“; – „Sara übergibt Abraham ihre egyptische Magd Hagar“; 1839: „Christus und die Sameritanerin am Brunnen“, die letzt genannten drei Bilder sind Zeichnungen. Mehrere der früher angeführten sind Oelgemälde, aber die planlose Ausführung der älteren Kunstkataloge ermöglicht nicht eine bestimmtere Angabe. Seit dem Jahre 1839 hat Leopold P. nicht mehr ausgestellt.

Kataloge der Ausstellungen in der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien, 1824, S. 11, Nr. 197; S. 27, Nr. 236; S. 28, Nr. 252 u. 254; 1826, S. 16, Nr. 97; 1832. S. 27, Nr. 266; 1834, S. 12, Nr. 186; 1836, S. 27, Nr. 361; 1837, S. 26, Nr. 286; 1838, S. 4, Nr. 33 u. 39; 1839, S. 5, Nr. 45.