BLKÖ:Stein, Matthäus Andreas

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 38 (1879), ab Seite: 43. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Matthäus Andreas Stein in der Wikipedia
GND-Eintrag: 13220763X, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Stein, Matthäus Andreas|38|43|}}

8. Matthäus Andreas (geb. zu Augsburg 12. December 1776, gest. in Wien 6. Mai 1842), ein Sohn des berühmten Augsburger Clavier-Fabrikanten, Orgelbauers und Organisten Johann Andreas Stein[WS 1] (geb. 1728, gest. 29. Februar 1792). Matthäus Andreas und seine Schwester Nannette verpflanzten, als sie beide im Juli 1794 nach Wien übersiedelten, die Traditionen ihres Vaters im Clavierbau nach Wien und eröffneten daselbst ihr Geschäft, welches sie unter gemeinschaftlicher Firma „Geschwister Stein“ bis 1802 fortführten. In Wien heirathete Nannette den Fortepiano-Verfertiger Johann Andreas Streicher und löste im Jahre 1802 ihre Verbindung mit dem Bruder Matthäus Andreas auf, worauf jedes von ihnen das Geschält auf eigene Rechnung führte. Wie jenes Nannette Streicher’s zunahm und blühte, wird unter dem Artikel Streicher erzählt werden. Ueber das Gedeihen des von Matthäus Andreas Stein fortgeführten Geschäftes vergleiche die Biographie seines Sohnes Karl Andreas Stein [S. 33]. Matthäus Andreas Stein hatte sich nämlich in Wien am 12. November 1796 – also im Alter von kaum 20 Jahren – mit Maria Josepha Dischler (geb. zu Wien 15. Jänner 1769, gest. ebd. 22. April 1855) verheirathet, welche ihm den eben genannten Sohn Karl Andreas gebar. Ueber einen Bruder des Matthäus Andreas, den Componisten Friedrich Stein, siehe die besondere Biographie [S. 27]. –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Johann Andreas Stein (Wikipedia).