BLKÖ:Székely von Doba, Andreas

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 42 (1880), ab Seite: 24. (Quelle)
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2. Andreas (geb. zu Hunsdorf [Hunfalva] im Jahre 1634, gest. am 30. März 1713), ein Sproß der Székely von Doba, deren bereits in der Lebensskizze des Samuel Székely [s. d. S. 22] gedacht wurde. Andreas bekleidete anfangs bei Nicolaus, dann bei Stephan Tököly dem Aelteren die Stelle eines Secretärs, später erhielt er das Comitatsnotariat in der Zips, welches er durch dreißig Jahre versah. Dasselbe gab ihm Stoff zu der nachstehenden Schrift: „Processus juridicus Comitatus Scepusiensis“, welches praktische Handbuch der Proceßordnung seinerzeit stark im Gebrauche war. In seinen letzten Lebensjahren schwer gichtleidend, begann er des Joh. Arnd viel gelesenes und oft aufgelegtes Werk „Sechs Bücher vom wahren Christenthume“ ins Ungarische zu übersetzen, er vollendete aber bis zu seinem Tode nur die zwei ersten Bücher. [Melzer (Jacob), Biographien berühmter Zipser (Kaschau und Leipzig 1833, Ellinger, 8°.) S. 331.] –