BLKÖ:Teuffenbach, Bernhard Christoph

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Teuffenbach, Bernhard
Band: 44 (1882), ab Seite: 63. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Teuffenbach, Bernhard Christoph|44|63|}}

11. Bernhard Christoph (gest. 15. Sept. 1576), von dem zweiten (dem Georg’schen) Hauptstamme, ein Sohn Jacobs und Cordulas Freiin von Windischgrätz. Von ihm hat sich in der Armenseelen-Capelle der Pfarrkirche St. Margarethen zu Teuffenbach das Grabdenkmal erhalten, dessen Beschreibung und Abbildung in den mehrerwähnten „Studien“ von Hauptmann von Beckh-Widmanstetter S. 72 und 73 zu finden ist. Ueber den beiden Wappen, welche den Haupttheil dieses Grabdenkmals bilden, steht ein Reimspruch, den wir ob seiner gemüthlichen, für heiratslustige Witwer berechneten Fassung hier wiedergeben. Er lautet: „Es gefil mir wol | das ehlich Lebn | drvm that ich | mich darein | ergeben | weil mir Gott sein | Gnad nit versagt | Hab ihs zum an- | dernmal ge- | wagt“. Bernhard Christoph hatte aus zwei Ehen, erstens mit Ursula Färber und zweitens mit Ursula Prankh, sieben Söhne und fünf Töchter, von denen vier schon in früher Jugend starben. [Vergleiche die zweite Stammtafel.] Hinter dem Armenseelen-Altar obgenannter Kirche befindet sich in Resten auch ein Frescobild, welches Bernhard Christoph mit dessen beiden Frauen und acht Kindern darstellt. –