BLKÖ:Teuffenbach, Bernhard

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Teuffenbach, Barbara
Band: 44 (1882), ab Seite: 62. (Quelle)
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10. Bernhard (gest. 1640), von der Linie Teuffenbach-Mayrhofen, ein Sohn Balthasars aus dessen Ehe mit Margarethe von Königsberg, spielte eine hervorragende Rolle unter den Edlen der Steiermark. Als im J. 1520 der Landeshauptmann daselbst der versammelten Landschaft verkündigte, daß am Dienstag nach Sebastian die königlichen Commissarien in Gratz einträfen, wählte dieselbe unter Jenen, welche den königlichen Statthaltern und Räthen entgegenreiten sollten, auch Bernhard von Teuffenbach. Auf dem am 14. März 1530 einberufenen Landtage sprach sich dieser mit Siegfried von Windischgrätz unter Anderem [63] dahin aus: „Die Vereinigung Ungarns mit den österreichischen Ländern sei einzig nur zu deren kräftigstem Schutze wider die Türken geschehen. Kaiser Ferdinand habe zur Vertheidigung bisher Alles aufgewendet und sei darin bis zur Opferung seiner Kleinodien gegangen. Unter den Commissären, welche zur endlichen Abfassung einer neuen Landesgerichtsordnung gewählt wurden, befand sich auch Bernhard. Durch ihn erhielt die Familie eine großartige Bereicherung ihres Besitzes. Erasmus Phuntan hatte nämlich eine Teuffenbach geheiratet. Nun setzte auf Grund älterer Erbverträge Christoph Phuntan den in Rede stehenden Bernhard, als seinen nächsten Anverwandten, im Jahre 1507 testamentarisch zum Erben ein, was Kaiser Maximilian I. 1510 auch bestätigte. Nach dem gegenwärtigen Stande der genealogischen Forschung über die Familie Teuffenbach gehört Bernhard den Teuffenbach-Mayrhofen an, und Schmutz sagt in seinem „Historisch-topographischen Lexikon der Steiermark“, Bd. III, S. 145, in dem Berichte über das ausgestorbene Rittergeschlecht der Pfundan (sic) ganz richtig: „daß diese nach ihrem Absterben von den Teuffenbach von Mayrhofen beerbt wurden“. Wir bemerken dies ausdrücklich, weil um einige Jahre später auch ein Bernhard, ein Sohn Jacobs vom Georg’schen Hauptstamme, lebte, der freilich auch noch den Taufnamen Christoph führte. Bernhard von Teuffenbach-Mayrhofen war mit Dorothea aus dem alten steirischen Geschlechte der Stadl vermält, und sind Beide die Großeltern des berühmten Christoph. –