BLKÖ:Vorwort (Band 31)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 31 (1876), ab Seite: III. (Quelle)
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Vorwort.


Zwei Jahrzehnde sind es – im Jahre 1855 erschien der erste Band – daß mit der Herausgabe dieses Lexikons begonnen wurde, nachdem die Vorarbeiten und biographischen Sammlungen des Verfassers, wenn auch nicht mit Hinblick auf dieses bestimmte Ziel, gleichfalls schon zwei Jahrzehnde früher angelegt worden waren. Es war das erste Werk dieser Art über den Kaiserstaat – denn die Gräffer’sche Encyklopädie behandelte das biographische Moment nur nebensächlich – und es war schwer, die Linien und Grenzen festzustecken, an welche sich bei Bewältigung eines Stoffes, der mit dem Fortschreiten der Arbeit wie ein Gebirgswasser im Frühling anschwoll, zu halten war. Aber die Zeit dazu war eine ungemein günstige. Oesterreich hatte sich nach den Märztagen – wenngleich mit verkehrten, doch damals vielleicht einzig möglichen Mitteln – auf den Höhenpunct seiner Macht in Gestalt eines Einheitsstaates gestellt. Die Theilnahme des Auslandes für das jungfräuliche Unternehmen sprach sich in den Organen aller Farben rückhaltslos zu Gunsten desselben aus, und wenn der Verfasser, den doch im Verlaufe der Arbeit bei den sich immer mehr thürmenden Schwierigkeiten dann und wann ein Bangen überlief, an sich selbst und an der Möglichkeit des Gelingens zu zweifeln begann, da wurde ihm mündlicher und schriftlicher, ermunternder und kritischer Zuspruch von Männern und Gelehrten aller Richtungen und Farben, und das war es, was ihn stark machte und ihm Muth verlieh. das begonnene Werk rüstig fortzuführen. Ich sagte: Männer und Gelehrte aller Richtungen und Farben. So ist es, und um nur Einige derselben zu nennen, führe ich die Minister [IV] Freiherr von Bach, Freiherr von Bruck, Ritter von Schmerling, die Gelehrten Joseph Bergmann, Joseph Chmel, Hammer-Purgstall, Adolph Menzel, Freiherr von Reden, Amand Hurter, Eligius Freiherr von Münch-Bellinghausen (Friedrich Halm) an. Alle diese und noch viele Andere standen für meine Arbeit, die denn doch im Anbeginne noch Vieles zu wünschen übrig ließ, mit seltener Einmüthigkeit und erhebender Nachsicht ein. So schritt das Unternehmen rüstig fort und der Einheitsgedanke der Monarchie war neben dem Urtheile der Männer des Staates, der Wissenschaft und der Feder der mächtigste Hebel, der mich in meiner Mühe – und diese war, da ich auch meinen nicht leichten amtlichen Dienst zu verrichten hatte, keine geringe – förderte und zur Ausdauer mahnte. Aber harte Prüfungen warteten mein. Politische Stürme schwerster Art zogen sich über dem Kaiserstaate zusammen. Ein blutiger Krieg führte den Verlust eines der schönsten Kronländer der Monarchie herbei; und nichts, was der Krieg im Gefolge zu führen pflegt, blieb aus. Auch die Literatur war nicht davon verschont geblieben, und das Werk, das bereits bis zum sechsten Bande gediehen war, lief Gefahr, in’s Stocken zu gerathen und, trat dieser Fall ein, für immer unterbrochen zu werden. Da entschloß ich mich sofort, um den Fortgang des Werkes zu retten, zu einem namhaften Opfer. Dieses, so schwer es mit den verschiedenen Lasten, die mit dem Werke verbunden waren, mir fiel, ließ sich immer noch ertragen gegenüber dem Gebaren des Staatsmannes, der damals an die Spitze der politischen Verhältnisse gestellt worden war. Nicht, daß ich trotz dieses Umsturzes der Dinge – denn das war keine Umwandlung mehr – nicht doch noch eine glänzendere Zukunft Oesterreichs erhofft hätte, aber mit dem Manne, mit dem die neue Aera des Kaiserstaates inaugurirt wurde, mit einem Satrapen ohne moralischen Halt, ohne staatsmännischen Blick, dem ich noch dazu amtlich unterstand, mit dem Manne war nicht zu rechten. Man denke sich meine Stellung als Vorstand einer administrativen Bibliothek unter einem Manne, dem jedes Buch ein Dorn im Auge war; meine Stellung als Autor eines Werkes, das den Einheitsgedanken des Staates wie einen hellen Stern auf dem Titel trug, unter dem Manne, der [V] durch sein October-Diplom den wuchtigsten Schlag auf das über ein halbes Jahrtausend alte Gefüge der Monarchie gethan hatte. Nun begann für mich die Aera niedrigster Vexationen, ungerechtfertigter Verfolgungen, und für das Amt, dem unter Minister Bach eine Aufgabe gestellt worden, deren Bedeutung der kurz zuvor in Wien abgehaltene statistische Congreß vollends gewürdigt hatte, die Zeit des Verfalles und fast gänzlicher Auflösung. Dazu gesellte sich, daß ich in meinen materiellen Bezügen, die auch meinem Lexikon zugute kamen, auf das Empfindlichste geschädigt, kurz, daß ich in eine Lage versetzt wurde, die ich mir trotz meines bestimmten Glaubens an den Wechsel der Dinge und an das Rad des Darius, dessen Speichen wie die jedes anderen Rades von oberst zu unterst zu stehen kommen, so schlimm niemals vorgestellt hatte. Oft ließ ich den Muth sinken, mir war alle Lust an der Arbeit im Amte, dessen Aufgaben in der von seinem Vorgänger geistvoll gegebenen Richtung mit unverzeihlicher Willkür und Gewaltthätigkeit beseitigt worden waren, und noch mehr an meinem Werke verleidet. Der Einheitsgedanke desselben nahm sich in der neuen politischen Aera wie ein Mädchen aus der Fremde aus. Ich weiß es noch heute nicht zu sagen, wie es kam, daß ich es ertrug und nicht die Feder unmuthig von mir warf. War es der Refrain des alten Volksliedes: „Es kann ja nicht immer so bleiben“, der mich belebte, war es der alte Geist der Opposition, der in mir gegen alles Rohe und Gemeine zur höchsten Potenz sich ermannt hatte; kurz, ich arbeitete rüstiger denn je an meinem Lexikon, und eben jetzt war mir der Gedanke erst recht klar geworden: gerade in meinem Lexikon den alten Einheitsstaat, trotz seiner 21 Kronländer und seiner zwölf oder mehr Sprachen und Dialekte, in seinem unverlöschbaren Glanze, in seiner einstigen Größe und Herrlichkeit, nicht blos in seinem erhabenen Regentenhause und den großen Staatsmännern der Vergangenheit, sondern nach allen seinen Richtungen im öffentlichen Leben, in Kunst und Wissenschaft, in Handel und Wandel darzustellen. Und dieser Gedanke lieh mir Kraft, er lieh sie mir, um gegen jene barbarischen Eingriffe Stand zu halten, er lieh sie mir, noch einen schweren politischen Sturm, den des Jahres 1866, und ein schweres physisches Leiden, das ich [VI] mir durch erlittene Kränkungen und durch jahrelangen Aufenthalt in einem ungesunden Amtslocale zugezogen hatte, zu überstehen. Der politische Sturm ist vorübergegangen, das physische Leiden ist geblieben, und nur die Arbeit, die ich mit ungebrochener Lust fortsetze und schon so nahe ihrem Ende gebracht habe, läßt mich dasselbe wenigstens für die Stunden der Arbeit vergessen.

Dreißig Bände des Werkes liegen vor mir, ich kann sagen, ein volles Menschenleben, ein Stück ehrlicher, gewissenhafter Arbeit. In zwei Jahrzehnden sind sie, unter nichts weniger als dem Gedeihen solchen Schaffens günstigen Verhältnissen, zu Stande gekommen, und nur noch kurze Zeit und das Werk – der Himmel gönne mir diese Freude – wird vollendet sein. Ich habe im XIII. Bande desselben in der Vorrede eine Uebersicht des bis zu demselben Geleisteten gegeben. Nun scheint es an der Zeit, an das dort Gesagte wieder anzuknüpfen und in Kürze darzustellen, was in den folgenden 17 Bänden und in den bisher im Ganzen erschienenen 30 Bänden geleistet worden, wie das Werk in seinem Geiste sich gleich geblieben ist. Auch sollen nur Thatsachen mitgetheilt werden, aus welchen sich dann je nach den verschiedenen Gesichtspuncten die mannigfaltigsten Wahrnehmungen abstrahiren lassen, was zu thun den Freunden und Benutzern des Werkes überlassen bleiben muß.

Die ersten dreizehn Bände umfaßten     5768 Seiten,
die nachfolgenden 17 Bände (XIV–XXX) enthalten mit Ausschluß der drei Register, des alphabetischen, des Registers nach Kronländern und jenes nach den Ständen, welche jedes für sich sehr mühevolle Arbeiten bilden     7353
somit die bisherigen dreißig Bände zusammen     13121 Seiten,
so daß auf jeden Band etwa an fünfthalbhundert Seiten biographischen Textes entfallen.

Wie das Material jeder einzelnen Biographie abgetheilt ist, ist in der Vorrede zum XIII. Bande ausführlich gesagt und wird, um Wiederholungen zu vermeiden, auf denselben hingewiesen. Hier folgt nun zunächst eine Uebersicht der Vertheilung biographischen Stoffes nach Kronländern und entfallen sonach Biographien auf:

[VII]

    Band I–XIII XIV–XXX Zusammen
I. Banat und Wojwodina 40 59 99
II. Böhmen 885 1169 2054
III. Bukowina 6 12 18
IV. Croatien 53 89 142
V. Dalmatien 68 90 158
VI. Galizien 139 193 332
VII. Kärnthen 75 102 177
VIII. Krain 60 117 177
IX. Krakau 38 96 134
X. Küstenland, Istrien u. Triest 67 89 156
XI. Lombardie 295 179 474
XII. Mähren 205 359 564
XIII. Militärgrenze u. Slavonien 31 51 82
XIV. Oesterreich ob der Enns 126 158 284
XV. Oesterreich unter der Enns 1062 1877 2939
XVI. Salzburg 104 167 271
XVII. Schlesien 61 83 144
XVIII. Siebenbürgen 185 92 277
XIX. Steiermark 209 276 485
XX. Tirol 325 383 708
XXI. Ungarn 1076 1019 2095
XXII. Venedig 334 15 487
XXIII. Vorarlberg 7 26 33

Die Bände I–XIII enthalten 5451, die Bände XIV–XXX 6839 Biographien. Es sind demnach in den XXX Bänden 12290 Biographien enthalten, so daß also im Durchschnitte auf jede Biographie etwas über eine volle Seite auf einen Band etwa vierhundert und zehn Biographien entfallen. Es ist sich also das Verhältniß der Biographien in den Bänden I–XIII und XIV–XXX gleich, somit Anlage und Ausführung im ganzen Werke dieselbe geblieben.

Interessante Ergebnisse erzielen wir aber, wenn wir die Uebersicht nach den einzelnen Ständen und sonstigen Lebensfunctionen entwerfen. Auch da ergibt sich, daß die Verhältnisse [VIII] im Ganzen stetig geblieben sind, und wenn wir aus diesen Gruppen die hervorragendsten Persönlichkeiten herausgreifen, kann man die Wahrnehmung machen, daß der Kaiserstaat in den verschiedenen Standes- und Lebenskategorien Menschen aufzuweisen hat, welche nicht nur eine Zierde des Standes bilden, sondern mit Recht der Geschichte angehören, und deren Andenken weit über die Zeit und über den Kreis ihrer Wirksamkeit hinausgreift. Ich will es versuchen, wie ich es in der Vorrede zum XIII. Bande gethan, eine Uebersicht nach den Ständekategorien mit Hervorhebung der bedeutendsten Persönlichkeiten eines jeden Standes, deren Biographien mein Werk enthält, zu geben. Vor Allem glänzend ist der Adel vertreten, es sind in den Bänden XIV–XXX 1235 Adelsnamen enthalten, unter denen die höchsten Familien aller Kronländer des Kaiserstaates erscheinen und deren Geschlechtsfolge in 130 beigegebenen genealogischen Tafeln, die ja für sich selbst ein Werk bilden, dargestellt ist. Es seien hervorgehoben aus der Zahl der

1235 Adeligen die Lanckoroński (10)[1] – Lamberg (47, 4 Stammtafeln) – Lažanzky (10, 1 Stammt.) – Lázár (10, 1 Stammt.) – Lebzeltern (9, 1 Stammt.) – Lederer (8, 1 Stammt.) – Ledochowski (8) – Leiningen (8) – Lichnowsky (5) – Liechtenstein (60, 2 Stammt.) – Lobkowitz (52, 1 Stammt.) – Locatelli (9) – Lodron (18, 2 Stammt.) – Löwenstein-Wertheim (13) – Lubomirski (20) – Magnis (6, 1 Stammt.) – Majláth (10, 1 Stammt.) – Malowetz (11) – Managetta (6) – Majthényi (19, 1 Stammt.) – die Freiherren v. Mednyánszky (10, 1 Stammt.) – Mensdorff-Pouilly (7, 1 Stammt.) – Mercandin (4) – Mercy und Mercy d’Argenteau (7) – Merode – Metternich (33, 1 Stammt.) – Mier (1 Stammt.) – Migazzi (10) – Mika (1 Stammt.) – Mittrowsky (17, 1 Stammt.) – Mladota (6)– Mniszek (4) – Moll (4, 1 Stammt.) – Motecuculi (4) – Montleart (1 Stammt.) – Morzin (6, 1 Stammt.), – Moser von Ebreichsdorf (4, 1 Stammt.) – Mülinen – Münch von Bellinghausen (5, 1 Stammt.) – Murray de Melgum – Mylius (3, 1 Stammt.) – Nádasdy (15, 2 Stammt.) – Neipperg (6, 1 Stammt.) – Nostitz-Rieneck (8, 1 Stammt.) – Nugent – O’Donnell (5, 1 Stammt.) – Orczy (5, 1 Stammt.) – Ossoliński (5) – Paar (17, 1 Stammt.) – Pálffy (39, 1 Stammt.) – Pallavicini (7, 1 Stammt.) – Palm-Gundelfingen [IX] – Patatich – Paumgarten (5, 1 Stammt.) – Pejáchevich (5, 1 Stammt.) – Perényi (19, 1 Stammt.) – Pergen, (3, 1 Stammt.) – Petrasch (3) – Pillersdorf (7, 1 Stammt.) – Pirquet von Cesenatico (1 Stammt.) – Podmaniczky (7, 1 Stammt.) – Polheim (26) – Pongrácz (15) – Porcia (8, 1 Stammt.) – Potocki (43, 1 Stammt.) – Pozza (1 Stammt.) – Prónay (4, 1 Stammt.) – Purgstall (26) – Questenberg – Radetzky (5, 1 Stammt.) – Rauber (16) – Rechberg – Rehbach – Reischach (9, 1 Stammt.) – Révay (5, 1 Stammt.) – Revertera (1 Stammt.) – Revíezky (5, 1 Stammt.) – Riese-Stallburg (1 Stammt.) – Rogendorf (11, 1 Stammt.) – Rohan (13, 1 Stammt.) – Rosenberg (25, 1 Stammt.) – Rottal (6) – Rzewuski (13) – Saint Genois (22) – Saint Julien-Wallsee (18) – Salis-Samaden und Salis-Zizers (8) – Salm-Reifferscheid (23, 1 Stammt.) – Sanguszko (6) – Sapieha (20) – Saurau (17, 1 Stammt.) – die Schärffenberg (21) – die Schaffgotsch (20, 2 Stammt.) – Schirnding (10, 1 Stammt.) – Schlik (43, 2 Stammt.) – Schmerling (2, 1 Stammt.) – Schmidburg (8, 1 Stammt.], mit den 1422 Adeligen der Bände I–XIII zusammen 2657.

Von den übrigen Ständen umfassen die Bände XIV–XXX:

292 Aerzte [darunter: Ferd. Jos. v. Leber – Joseph und Michael von Lenhossek – Franz Licharzik – *[2] Gustav Löbl – Franz Wilh. Lippich – Los. Löschner – die Lorinser – Joh. v. Malfatti – Joh. Wilh. Mannagetta – Mathias Marenzeller – Ludwig Wilh. Mauthner Ritter v. Mauthstein – Mederer von Wuthwehr – Franz Anton Mesmer – Peter Moscati – Ignaz Ritter v. Nadherny – Johann Joseph Nehr, der Gründer des Curortes Marienbad – Johann Oppolzer – Franz Ritter v. Pitha – Jos. Jacob v. Plenck – Vincenz Prießnitz – Joh. Nep. Ritter v. Raimann – Jos. Gottfr. Ritter v. Riedel – Karl Rokitansky – Anton Edler v. Rosas – Franz X. Rudtorffer – Joh. Nep. Rust – Luigi Sacca – Friedrich Wilhelm Scanzoni – Anton Scarpa – Johann Adam Schmidt], also mit den 253 der Bände I–XIII zusammen 545.

64 Archäologen, Kunstsammler und Kunstfreunde [darunter: Anton Franz Adam Graf Lamberg – Franz Lanza – Vincenz Lazari – Joseph Lonovics – Ed. Melly – Alois und Johann Bapt. Primisser – Eduard Freiherr von Sacken – Johann Schlager] also mit den 136 der Bände I–XIII zusammen 200.

83 Architekten [darunter: Joseph Lippert – Joh. Georg Müller, der Erbauer der Altlerchenfelder Kirche in Wien – Alois Ritter von Negrelli – Peter Nobile – Eduard van der Nüll – Johann Freiherr Pacassi – Karl Roesner– Johann Anton Ritter v. Romano – Friedrich Schmidt], mit den 83 der Bände I–XIII zusammen 166.

[X] 17 Bauern [darunter: Peter Anich – Franz Eberhöfer – Blasius Hueber – Georg Huebmer – Anton Janscha – Lucian Kobylica – Vincenz Prießnitz – Peter Prosch – Jan Roza], mit den 8 der Bände I–XIII zusammen 25.

82 Bibliographen, Bibliothekare, Archivare. Buchhändler und Antiquare, Literarhistoriker und Typographen [darunter: Samuel Gottl. Linde – Eduard Maria Oettinger – Joseph Max Graf Ossoliński – Johann Wilhelm Ridler – Anton Edler v. Schmiß], mit den 147 der Bände I–XIII zusammen 229.

259 Bildhauer [darunter: *Joseph Engel – Joh. Christoph Mader – Peter Magni – Pompeo Marchesi – Emanuel Max – Johann Meixner – Franz Melnitzky – Franz Xav. Messerschmidt – Michael Nußbaumer – Franz Pettrich – Vincenz Pilz – Franz Pönninger – Johann Preleuthner – Philipp Jacob Prokop – Johann und Joseph Rint – Joh. Nep. Schaller – Ludwig Schaller – Franz Andreas Schega, Medailleur – Jacob Schletterer], mit den 131 der Bände I–XIII zusammen 390.

365 Frauen [darunter (die dramatischen Künstlerinen erscheinen unter den Schauspielerinen und Sängerinen): Rachel Malpurgo – Marianne Martines – Julie Mihes – Maria von Mörl – Leopoldine Gräfin Nádasdy – Bozena (Beatrix) Němeć – Johanna Neumann von Meissenthal – Therese Oeser – Maria Theresia von Paradis – Ida Pfeiffer – Karoline Pichler – Therese Pulszky – Franziska Scanagatta], mit den 414 der Bände I–XIII zusammen 779.

46 Geo-, Ethno-, Topo-, Chartographen [darunter (mit Ausschluß der berühmten Reisenden, die unter dieser Rubrik erscheinen): Liechtenstern – Liesganig – Lipszky – Joseph Freih. Maurer von Maurersthal – Franz Petter – Anton Edler von Ruthner, mit den 102 der Bände I–XIII zusammen 148.

44 Geologen, Bergmänner [darunter: Joseph Freih. v. Leithner – *Joh. Karl Hocheder – *Ludwig Hohenegger – Joh. Thadd. Lichtenfels – Adolph von Morlot – Karl Ferd. Peters – Peter Ritter v. Rittinger – Karl Georg Schindler], mit den 17 der Bände I–XIII zusammen 61.

162 Geschichtschreiber, Geschichtsforscher [darunter: *Anton Gindely – Eduard Maria Lichnowsky – Anton Linhart – Pompeo Graf Litta– Johann Graf Majláth – Ottocar Lorenz – Karl conte Martini – Andreas von Meiller – Maximilian Millauer – Moriz Mochnacki – Karl Morelli von Schönfeld – Albert von Muchar – Johannes von Müller – Franz Mumelter – Joh. Bapt. Mutinelli – Franz Palacky – Franz Martin Pelzel – Bernhard und Hieronymus Petz – Georg Pray – Emil Franz Rößler – Samuel Romanin – Anton Roschmann – Theodor Anton Taulow von Rosenthal – Karl Ritter von Rosmini – Michael Ignaz Schmidt], mit den 263 der Bände I–XIII zusammen 425.

[XI] 213 Humanisten [darunter: Franz Leibenfrost – Maximilian Jos. Graf Lamberg – Johann Mich. Leonhard – Hyacinth August Lopacki – Cajetan conte Maggi – Ferdinand Freih. v. Meggenhoffen – Moriz Mauksch – Stanislaus Mieroszewski – K. L. Moser von Ebreichsdorf – Ignaz Parhamer – Joseph Freih. v. Petrasch – beide Grafen Johann Wenzel und Wenzel Johann Gottfr. Purgstall – Pasquale Freiherr Revoltella – Dominik Rossetti Edler von Scander], mit den 128 der Bände I–XIII zusammen 341.

107 Industrielle [darunter: Adalbert Lanna – Madersperger, der eigentliche Erfinder der Nähmaschine – Mayr von Melnhof – Alois Miesbach – die Ritter von Moro – Hermann Nast – Eduard Pleschner von Eichstedt – Anton Richter – Franz Richter – Ignaz Rösler von Ehrenstahl – die Edlen von Rosthorn], mit den 62 der Bände I–XIII zusammen 169.

97 Juden [darunter: Ezechiel und Moses Landau – Landesmann (H. Lorm) – Max Letteris – Leopold Löw – die Luzzato – Dr. Märzroth – Isaak Noah Mannheimer – David Oppenheimer – Joseph Perl – Salomon L. Rapoport – Isaak Samuel Reggio], mit den 101 der Bände I–XIII zusammen 198.

86 Kupferstecher, Stempel- und Gemmenschneider u. dgl. m. [darunter: Graveur Joseph Nik. Lang, Director der Wiener Graveurschule – Thomas Lang – *Georg Döbler – J. F. Leybold – Alexander Longhi – Karl Mahlknecht – Anton Joh. Mannsfeld – Quirin Mark – Jacob Merz – Christian Mayer – Balth. Ferd. Moll – Johann Passini – Karl Herm. Pfeiffer – die Gemmenschneider: Pichler – Karl Post – Karl Heinrich Rahl – Wilhelm Friedrich Schlotterbeck – Jacob Schmutzer], mit den 61 der Bände I bis XIII zusammen 147.

86 Landwirthe, Hortologen, Pomologen [darunter: Joh. Bapt. Lambl – Joseph Edler v. Löhner – Julian Lubienicki, Bienenzüchter – Karl Emil Freih. von der Lühe – Leopold Ritter von Meißl – Heinrich Wilhelm Pabst – Bernhard Petri – Mathias Friedr. Freih. v. Riese-Stallburg – Johann Bapt. Rupprecht – Jacob Schießwald], mit den 61 der Bände I–XIII. zusammen 147.

836 Maler, Zeichner u. s. w. [darunter: Fritz und Sigmund L’Allemand – Franz Lampi – Johann Ritter v. Lampi (Vater und Sohn) – Joseph Lauer – Ferdinand Laufberger – *Bonaventura Emler – Karl Ludw. Libay – Ed. v. Lichtenfels – Ludovica Lipparini – Karl Jos. Litschauer – Leopold Löffler – Matthäus Loder – Joseph Machold – die Familie Manes – Jacob Marastoni – die Familie Marko – Joh. Bapt. Alois Matejko – Herbert Maurer – Raphael Mengs – Anton Maulbertsch – Gabriel Max – Martin von Meytens – Gottfried Mind, der Katzen-Raphael – Joseph Mößmer – Gottlieb Samuel Mohn, Glasmaler – M. von Molitor – Pomp. Molmenti – Giuseppe Molteni – Hermann [XII] Neese – Andreas Nesselthaler – Johann Novopacki – Adam Friedrich Oeser – die Künstlerfamilie Palko – Sigm. Ferd. v. Perger – August Pettenkofer – die Künstlerfamilie Petter – Georg Petzolt – Franz Plattner – Leopold Pollak – August Prinzhofer – J. C. B. Püttner – Lactanz Querena – August Querfurth – Ignaz Raffalt – Karl Rahl – Mathias Joh. Ranftl – Joseph Rebell – die Malerfamilie Reinhold – Eduard Ritter – Anton Romako – Johann Mich. Rottmayr von Rosenbrunn – Christian Ruben – Karl Ruß – Kaspar Franz Sambach – Adalbert Schäffer – August Schäffer – Johann Scheffer von Leonhardshoff – Ed. Schaller – Franz Schams – Felix Schiavoni – Natal Schiavoni – Friedrich Schilcher – Johann Schindler – Karl Schindler – Martin Joh. Schmidt (Kremser-Schmidt) – Mathias Schmid – Teutwart Schmitson], mit den 626 der Bände I–XIII zusammen 1462.

324 Maria Theresien-Ordensritter und Ritter des goldenen Vließes [darunter von Ersteren: Friedrich Karl Gustav Freih. v. Langenau – Franz Freih. v. Lauer – Christoph Freih. v. Lattermann – Joseph Freih. v. Lazarich – Franz Jos. Leveneur – Karl von Lindenau – die beiden Loudon – Franz Freih. Luszensky – Lazarus Freih. Mamula – Andreas Freih. Mariassy – Joseph Freih. v. Maroičić – Michael Freih. Melas – beide Mengen – Max Graf Merveldt – Theodor Freih. v. Milutinovich – Moriz Monfroni von Monfort – Wilhelm Fürst Montenuovo – Adam Adalb. Graf v. Neipperg – Johann Nep. Graf Nostitz – Franz Freih. v. Ottinger – Anton Freih. Pirquet – Franz Freih. v. Prochaska – Anton Freih. v. Puchner – Joseph Graf Radetzky – Wilhelm Freih. v. Ramming – Gabriel Freih. v. Rodich – Leonhard Graf Rothkirch – Georg Freih. Rukavina – Karl Freih. v. Scheibler – Franz Heinrich Graf Schlik – und von den Rittern des gold. Vließes: Franz Graf Folliot de Crenneville – Joseph Wenzel Fürst Liechtenstein – Karl Joseph Fürst Liechtenstein – Johann Georg Christian Fürst Lobkowitz – Johann Philipp Graf Merode – Friedrich Graf Nostitz – Karl Clemens Graf Pellegrini – Franz Seraph Fürst Rosenberg-Orsini – Johann Anton Gotthard Graf Schaffgotsch], mit den 401 der Bände I–XIII zusammen 725.

78 Mathematiker, Astronomen, Physiker [darunter: *Paul Chydiorz – Liesganig – Littrow (Vater und Sohn) – Wilhelm Matzka – Franz Moth – Joseph Anton Nagel – Johann Mich. Jos. Salomon], mit den 115 der Bände I–XIII zusammen 193.

1154 Militärs und Kriegshelden älterer Zeit [darunter (mit Ausschluß der schon erwähnten Maria Theresien-Ritter): Lamberg (15) – Lackoronski (5) – Lazar (7) – Leiningen (8) – Robert Scipio Freih. v. Lentulus – Anton Freih. v. Lipthay – Linde Freih. v. Linden – Losy von Losenau – Mack Freih. v. Leiberich – Ed. Maretic – Johann Ritter v. Marinovich [XIII] – Wilhelm von Marsano – Wilhelm Friedr. v. Mayern – Florimund Claudius Graf Mercy – Friedr. Wilh. v. Mertz – Johann von Mayr – Michael Baron Mihalievich – Karl Moering – Johann Moga – Friedrich Mondel – Maximilian Graf O’Donnell – Omer Pascha – Joseph Friedr. Freih. v. Palombini – Anton Pannasch – Johann Mich. Freih. Pidoll von Quintenbach – Feuerwerker Pollett – Ignaz Rauch von Montpredil, Herzog von Reichstadt – Johann Bapt. Schels – Heinrich Seb. v. Schmidt], mit den 1035 der Bände I–XIII zusammen 2189.

418 Musiker, Componisten, Virtuosen [darunter: *Johannes Brahms – Joseph Lanner – Ferdinand Laub – Karl Lavotta – Aegid. Karl Lickl – Karl Jos. Lipinsky – Franz Ritter v. Liszt – Thomas Löwe – Joseph Mayseder – Joseph Merk – Simon Mayr – Joh. Bapt. Miksch – Joseph Misliweczek – Ignaz Moscheles – Ignaz Franz von Mosel – Wolfgang Amadeus Mozart – Adolph Müller – Wenzel Müller –Matthäus Nagiller – Joseph Netzer – Sigmund Ritter Neukomm – Jacques Offenbach – Hieronymus Payer – Friedrich Wilhelm Pixis – Theodor Pixis – Ignaz Pleyel – Gottfried Preyer – Heinrich Proch – Benedict Randhartinger – Anton Jos. Reicha – Eduard Reményi – Wilhelm Reuling – Luigi Ricci – Ambros Rieder – Philipp Jacob Riotte – Joseph Rösler – Anton Rößler (Rosetti) – Franz Roser von Reiter – Joseph Arthur Rotter – Marcus Rózsavölgyi – Wenzel Ruzicka – Anton Salieri – Rudolph Schachner – Johann Schenk – Johann Bapt. Schiedermayr – Hanns Schläger], mit den 465 der Bände I–XIII zusammen 883.

27 National-Oekonomen, Finanzmänner, Statistiker [darunter: Meinhard Lonyay – Peter Mischler – Friedrich Wilh. Freih. v. Reden – die Rothschild – Karl August Schimmer], mit den 30 der Bände I–XIII zusammen 57.

346 Naturforscher (Botaniker, Zoologen, Mineralogen, Chemiker) [darunter: *Anton Ulrich Burkhardt, Meteorolog – Johann Nep. v. Laicharding – Franz Leydolt – Alex. Löwe – Karl Maly – Franz Anton Freih. v. Marenzi – Ludwig Ferd. Graf Marsigli – Paul Traugott Meißner – Franz Miesmer – Abraham Barthol. Massalongo – Johann Mayer – Mathias Mielichhofer – Mikan (Vater und Sohn) – Friedrich Mohs – beide Natterer – August Neilreich – Karl Max. Nendtwich – Paul Partsch – Franz Petřina – Adolph Martin Pleischl – Johann Bapt. Pohl – Johann Jos. Prechtl – Johann Swatopluk und Karl Boriwoj Prešl – Johann Ev. Purkyně – Joseph Redtenbacher – Karl Ludwig Freih. v. Reichenbach – August Eman. Reuß – Anton Rochel – Stephan Römer – Maurus Rusconi – Hugo Franz Altgraf Salm-Reifferscheid-Krautheim – Johann Santini, Astronom – Jacob Schabus – Ignaz Rudolph Schiner – Ludwig Karl Schmarda], mit den 235 der Bände I–XIII zusammen 481.

[XIV] 506 Ordensgeistliche (mit Ausschluß aller jener specifischen Capacitäten, die schon in den bestimmten Fächern aufgeführt erscheinen) [darunter: *Johann Nep. Ehrlich, Piarist – Meinrad Lichtensteiner – Joseph Liesganig – Mechitar de Petro– Benitius Mayr – Friedrich Gottl. Mayer, Propst von St. Florian – Trudpert Neugart – Benedict Oberhauser – Herculan Oberrauch – Anton Passy – Franz Faustin Prochaska – Augustin Reslhuber – Alois Sandbichler], mit den 452 der Bande I–XIII zusammen 958.

28 Orientalisten [darunter: Leopold Löw – Isidor Löwenstern – Philoxen Luzzato – Friedrich Müller – Rosenzweig von Schwanau – Wenzel Graf Rzewuski – Ottocar Freih. v. Schlechta], mit den 29 der Bände I–XIII zusammen 57.

196 Pädagogen, Schulmänner [darunter: Georg Maly – Johann Maresch – Joseph Meßmer – Gratian Marx – Wilhelm Podlaha – Vincenz Prausek – Friedrich Edl. v. Rigler – Leopold Scherschnik – Amand Schindler – Ludwig Schmued] mit den 171 der Bände I–XIII zusammen 367.

52 Philosophen und Philosophische Schriftsteller [darunter: Johann Heinrich Löwe – Franz Karl Lott – Johann Heinrich Pabst – Karl Leonhard Reinhold – Anton von Rosmini-Serbati], mit den 63 der Bände I–XIII zusammen 115.

240 Poeten [darunter die Deutschen: Heinrich Landesmann (pseud. Hieronymus Lorm) – Heinrich Laube – Karl Gottfried Ritter v. Leitner – Joseph Friedrich Lentner – Heinrich von Levitschnigg – Maurus Lindemayr – Ludwig von Löhner – Karl Mastalier – Alfred Meißner – Alois Meßmer – Johann Mayrhofer – S. H. Mosenthal – Eligius Freih. von Münch-Bellinghausen (pseud. Friedrich Halm) – Nimbsch von Strehlenau (pseud. Nikolaus Lenau) – Franz Nissel – Johannes Nordmann – Anton Pannasch – Adolph Pichler – Joseph Pollhammer – Joh. Otto Prechtler – Pyrker von Felső-Őr – Ferdinand Raimund – Joseph Franz Ratschky – Oscar Redwitz – Paul Renn – Joseph Friedrich Freih. v. Retzer – Karl Rick – Vincenz Rizzi – P. Rosegger – Ferdinand von Saar – Ferdinand Sauter – Hippolyt August Schaufert – Friedrich von Schlegel – Mathias Leopold Schleifer; die Ungarn: Coloman Lisznyai – Emerich Madach – Paul Makó – Alexander Petöfi; die Slaven: Karl Hynek Macha – Vincenz Pol – Peter von Preradovic – Franz Prešern; die Italiener: Alexander Manzoni – Metastasio – Giuseppe Parini – Johann Prati], mit den 331 der Bände I–XIII zusammen 571.

24 Publicisten, Journalisten [darunter: Jacob von Gentz – Adam von Müller – Paul Nagy – Adolph Neustadt – Ludwig Ritter v. Orges – Johann Ritter v. Perthaler – Joseph Anton Edl. v. Pilat – Karl Anton Pilati de Tassulo], mit den 47 der Bände I–XIII zusammen 71.

[XV] 128 Rechtsgelehrte, Professoren der Rechte, Advocaten [darunter: Daniel Lehoczky – Ignaz de Luca – Joseph Ritter von Mader – Martini zu Wasserberg – Ignaz Maucher – Joseph von Monse – Ernst Freiherr Moy de Sons – Franz Xav. von Nippel – Alois Pederzani – Georg Philipps – Karl Jos. Freih. v. Pratobevera – Joseph Anton Stephan Ritter v. Riegger – Paul Joseph Ritter v. Riegger – Giandomenico Romagnosi], mit den 136 der Bände I–XIII zusammen 264.

135 Reichsräthe, Reichstags- und Landtags-Deputirte [darunter: *Alois Brinz – Ritter von Hasner – Franz Hein – Joh. Alex. Freih. v. Helfert – Eduard Herbst – Gabriel Klauzal – Hanns Kudlich – Ignaz Kuranda – Joseph Lasser von Zollheim – Thaddäus Freih. v. Lichtenfels – Joseph Karl Maager – Ladislaus Majthényi – Karl Eugen von Mühlfeld – Paul Nyári – Pazmándy (Vater und Sohn) – Karl Rechbauer – Karl von Riccabona], mit den 85 der Bände I–XIII zusammen 220.

30 Reisende, Touristen [darunter: Ladislaus Magyar – Karl Mauch – Giacomo Miani – Julius Payer – Ida Pfeiffer – Anton Reguly – Joseph Ritter Rußegger – Karl Ritter v. Scherzer – Ludwig Karl Schmarda], mit den 31 der Bände I–XIII zusammen 61.

177 Sänger und Sängerinen, Schauspieler und Schauspielerinen, Tänzer beiderlei Geschlechts [darunter von ersteren: Sophie Löwe – Pauline Lucca – Jenny Lutzer – Josepha Medori – Volkssänger J. B. Moser – Ilma von Murska – Johann Bapt. Pischek – Familie Rainer – Henriette Rossi-Sontag – Agnese Schebest – Agnes Schmid (Fabbri-Mulder) – von letzteren: Johann Laroche (Kasperl) – Karl Laroche – Martin Lendvay – Jos. Lange – Jos. Lewinsky – Ludwig Löwe – Karl Wilh. Lucas – Karl Wilh. Meixner – Heinrich Moritz – Johann Heinr. Müller – Karoline Müller – Sophie Müller – Johann Nestroy – Luise Neumann – Johann Nepom. Nowakowski – Joachim Perinet – Gottfried Prehauser – Ferdinand Raimund – Julie Rettich – Karl Mathias Rott – Moriz Rott – Emanuel Schikaneder], mit den 206 der Bände I–XIII zusammen 383.

642 Schriftsteller, Uebersetzer (mit Ausschluß der strengen Fachschriftsteller und Poeten) [darunter: Anton Langer – Gustav Legis-Glückselig– Wenzel Lembert – Daniel Leßmann – Ignaz Liebel – Stephan Losonczy – Karl Simon Machaček – Valerian Łoziński – Wilhelm Friedrich von Mayern, Verfasser von Dyana-Sore – Hilar Męcicewski – Alois Freiherr Mednyánszky – Joseph Georg Meinert – Cäsar Wenzel Messenhauser – Hermann Meynert – Ferdinand Mikowec – Jacob Nitschner – Dosithej Obradowitsch – Chr. Oeser (pseud. für Tobias Gottfr. Schröer) – Johann Pezzl – Gustav Pfleger – Benedict Pillwein – Joseph Radakovics (Das Gereben) – Joseph Rank – Johann Rautenstrauch [XVI] – Moriz Reich – Franz X. Richter – Joseph Richter, Herausgeber der Eipeldauer Briefe – Friedrich Justus Riedel – Andreas Rittig von Flammenstern – Franz Jaromir Rubeš – Georg Karl Borr. Rumy – Moriz Gottl. Saphir – Franz Sartori – Ludwig von Schedius – Gustav Adolph Schimmer – Friedrich Schlögl – Adolph Schmidt – Anton Schmid – August Schmidt], mit den 449 der Bände I–XIII zusammen 1091.

22 Sonderlinge, Abenteurer, durch ihre Schicksale denkwürdige Personen [darunter: David Mandelli – Sebastian Manzl, Stifter der Mannharter – Thomas Pöschl, Stifter der Pöschlianer – Martin Jos. Prandstätter – Jacob Reineggs – Walter Reinhardt – Schauspieler Reitzenberg – Rózsa Sándor], mit den 57 der Bände I–XIII zusammen 79.

69 Sprachforscher alter und neuer Sprachen [darunter: Mathias Lexer – Samuel Linde – Hugo Mareta – Franz Ritter v. Miklosich – Joseph Muczkowski – Franz Pfeiffer – August Pfitzmaier – Johann Sigmund Popowitsch – Simon Leo Reinisch, Aegyptolog – Paul Joseph Šafařik – Wilhelm Scherer – August Schleicher], mit den 154 der Bände I bis XIII zusammen 223.

338 Staatsmänner, Diplomaten, Gesandte [darunter: *Belcredi – Joseph Lasser von Zollheim – Ludwig Conrad Graf Lehrbuch – Karl Joh. Jus. Fürst Lobkowitz – Rudolph Graf Lützow – Georg und Joseph Graf Majláth – Johann Mazuranić – Max. Graf Merveldt – Franz X. Graf Mercandin – Wenzel Fürst Metternich – Anton Friedrich und Johann Graf Mittrowsky – Karl Ehrenb. Freih. v. Moll – Albert Graf Nostitz – Laval Graf Nugent – Johann Bapt. Graf Pergen – Franz Freih. v. Pillersdorf – Adolph Freih. v. Pratobevera – Anton Freih. v. Prokesch-Osten – Adam Graf Reviczky – Leopold Friedr. Freih. v. Hoffmann – Franz Xav. Wolf Fürst Rosenberg-Orsini – Anton Ritter v. Schmerling], mit den 318 der Bände I–XIII zusammen 656.

233 Staats- und Gemeindebeamte, Bürgermeister [darunter: *Joseph Ritter v. Hoffinger – Johann Langer – Johann Georg Megerle von Mühlfeld – Andreas Meschutar – Joseph Oettl – Anton Freih. v. Plappart – Johann Friedr. v. Rosenfeld – Friedrich Sachse von Rottenburg], mit den 104 der Bände I bis XIII zusammen 337.

65 Techniker, Mechaniker [darunter: Luigi Locatelli – beide Mälzel – J. A. Masjon – Edmund Pistotnik – Simon Plößl – Ferdinand Redtenbacher – Joseph Ressel, Erfinder des Schraubendampfers – Franz Xav. Riepl], mit den 47 der Bände I–XIII zusammen 112.

436 Theologen, katholische, mit Ausschluß der Missionäre und Ordensgeistlichen [darunter: *Ignaz Feigerle – *Michael Joseph Fesl – Johann Mich. Leonhard – Ludwig Lętowski – Spiridion Litminowicz – Joseph [XVII] Lonovics – Franz Xav. Luschin – Joh. Mor. Gust. Graf Manderscheid – Samuel Maschierevics – Ferdinand Engelb. Mayer – Vincenz Ed. Milde – Pietro Aurel Mutti, Patriarch von Venedig – Franz Ser. Náhlovský – Joseph Pletz – Georg Prutek – Johann Ranolder – Joseph Karl Danko – Matthäus Rannicher – Joseph Othmar Ritter v. Rauscher – Joseph Franz Rautenkranz – Augustin von Roskovány – Kaspar Royko – Franz Jos. Rudigier – Jacob Ruttenstock – Johann Prokop Graf Schaffgotsch – Andreas Freiherr Schaguna – Alois Schlör – Franz Seraphicus Schmidt], mit den 545 der Bände I–XIII zusammen 981.

85 Theologen, protestantische [darunter: Ludwig Lichard – Franz Lißnyai – Mathias Rath – Stephan Ludwig Roth – Emanuel Wilhelm Schimko], mit den 100 der Bände I–XIII zusammen 185.

43 Tiroler Landesvertheidiger [darunter: Andreas Hofer– Sebastian Mayrhofer – Peter Mayr, Hofer’s Waffengefährte – Johann Panzl – Joseph Rapp – Johann Schlechter], mit den 14 in den Bänden I–XIII zusammen 67.

Schließlich betrug in den ersten dreizehn Bänden die Zahl der im Auslande denkwürdig gewordenen Oesterreicher 300 und in den folgenden siebzehn Bänden 303, also zusammen 603, und die Zahl der in Oesterreich denkwürdigen Ausländer in den Bänden I–XIII: 648, und in den folgenden, XIV–XXX: 488, also im Ganzen 1136.

Es sind gewiß stattliche Zahlen und wohl auch stattliche Namen, deren Liste bedeutend vermehrt werden könnte, doch habe ich mich nur auf die Nennung der bedeutendsten beschränkt. Wenn mehrere Rubriken, darunter jene der „Sonderlinge und durch ihre Lebensschicksale denkwürdigen Personen“, in den letzteren Bänden theils weggefallen sind, theils wesentlich sich verringert haben, so gab ich darin einem Drucke von Außen nach, da mir wegen dieser Rubrik Drohbriefe in’s Haus geschickt wurden. Und doch war die Rubrik harmlos gemeint und das darin Gebotene nie pikanter Scandal, sondern immer nur interessanter Stoff. Es geschah aber nicht etwa in einer Anwandlung von Furcht, daß ich diese Rubrik beschränkte, ich glaubte nur durch Wegfall oder Beschränkung einer falsch aufgefaßten Menschengruppe so heikler Art weiter kein Aergerniß geben zu sollen. Dessen ungeachtet lustwandeln die Sonderlinge und Abenteurer nach wie vor in den Hallen meines Lexikons umher, und es gewährt den Freunden meines Werkes [XVIII] nur größeres Vergnügen, diese Käuze, anstatt sie in dem Index eines jeden Bandes gleich zu finden, durch aufmerksame Lecture desselben erst suchen zu müssen.

Was nun die Darstellung oder Bearbeitung der einzelnen Biographien betrifft, so muß ich bemerken, daß ich mich in der Ausführung der möglichsten Oekonomie befleißigte – kommt doch im Durchschnitte auf jede Biographie eine Druckseite. Es wurde keine schon in einem anderen Sammelwerke vorkommende Biographie ungeprüft aufgenommen, sondern jede mit früheren sorgfältig verglichen, berichtigt, in wesentlichen Puncten ergänzt, in unwesentlichen gekürzt, kurz, die Biographien sämmtlicher 30 Bände sind völlig neu gearbeitet. Bei besonders hervorragenden Personen und bei berühmten, geschichtlich denkwürdigen Adelsfamilien habe ich bei Anschluß von Geschlechtstafeln und Benützung der Nonpareilleschrift förmliche Monographien geliefert. So seien von Adelsfamilien nur beispielsweise die Grafen Lamberg, Lázár, Leiningen, die Fürsten Liechtenstein, Lobkowitz, Lubomirski, die Grafen Lodron-Laterano, Majláth, Metternich, Nádasdy, Nostitz-Rieneck, Paar, Pálffy, Potocki, Rogendorf, Rosenberg-Orsini, Salm, Sapieha, Schaffgotsch, Schlik u. s. w., u. s. w. genannt. Von anderen Namensträgern aber, deren Lebensskizzen sich zu kleinen Monographien gestalteten, erlaube ich mir anzuführen: die Maler Lampi, Joseph Lanner, Heinrich Laube, Joseph Lewinsky, Liharzik, Franz Ritter v. Liszt, die Familie Löwe, Joseph Longhi, Gedeon Ernst Freih. v. Loudon, Karl Hynek Macha, Karl Marko, Hubert Maurer (Großvater und Enkel), August Gottl. und Alfred Meißner, Raphael Mengs, Franz Xav. Messerschmidt, Metastasio, Fürst Metternich, Ignaz Moscheles, Mozart, Adolph Müller, Johannes v. Müller, Wenzel Müller, Eligius Freih. Münch-Bellinghausen (pseudonym Friedrich Halm), Johann Nestroy, Nimbsch v. Strehlenau (pseudonym Nikolaus Lenau), Franz Palacky, Alexander Petöfi, Karoline Pichler, Ladislaus Pyrker, Radetzky, die beiden Rahl (Vater und Sohn), Ferdinand Raimund, Ressel, Julie Rettich, Henriette Rossi-Sontag, die Familie [XIX] Rothschild, die Malerfamilie Ruß, Paul Jos. Šafařik, Saphir, Prinz Eugen von Savoyen' Schmerling, Karl Ritter von Scherzer, Emanuel Schikaneder. Diese Monographien, deren Reihe aber noch lange nicht erschöpft ist, sind es, auf welche ich – ebenso wohl im Puncte der Behandlung, als des stofflichen Interesses – einiges Gewicht lege, wie denn auch vornehmlich auf den Punct, daß mehr denn zwei Dritttheile der Biographien in meinem Lexikon zum ersten Male erscheinen und in vielen Fällen, namentlich bei Musikern, Adelsfamilien und Militärs, nach archivalischen Quellen gearbeitet sind. Welch ein Reichthum von Stoff, welch eine Fülle biographischen Materials sich dem Forscher in diesem Lexikon erschließt, dafür bieten die drei so häufig vorkommenden Namen Meyer, Müller und Schmidt einen sprechenden Beleg. Der Artikel Meyer (in allen seinen Schreibweisen) umfaßt 119, der Artikel Müller 65 und der Artikel Schmidt 101 Biographien, und wenn bei Vielen derselben wohl zunächst das Localinteresse in die Wagschale fällt, eine nicht geringe Anzahl dieser Namen ist von allgemeiner, entweder historischer oder culturhistorischer Bedeutung.

Indem ich dem Schlusse dieses Vorwortes nahe, befinde ich mich, was die Förderung meines Werkes durch Mittheilung von Quellen und literarischen Beirath betrifft, nicht in der angenehmen Lage, wie bei jener des 13. Bandes, wo ich mancher freundlichen Unterstützung literarischer Seits dankbar gedenken konnte. Nur von Wenigen wird brauchbares Materiale zugesendet; hingegen muß ich es leider schwer beklagen, daß ich in vielen Fällen, wo ich mich an Den und Jenen um Aufklärung einzelner Puncte oder um Nachweis von Quellen bittlich wende, entweder gar keine Antwort oder, was noch bitterer ist, meist so spät erhalte, daß ich von den mir zugesendeten Mittheilungen keinen Gebrauch mehr machen kann.

Hingegen kann ich nicht umhin, einer neuen Wahrnehmung dankbarst zu gedenken. Seit einiger Zeit sind die Benutzer meines Werkes meist so gerecht, die Quelle, aus welcher sie schöpften, gewissenhaft zu nennen. Es ist dieß doch eine kleine Genugthuung für die Mühe, welche mir die Ausführung meiner Arbeit bereitet. [XX] Bei dieser Gelegenheit danke ich auch dem Berichtiger meiner Lebensskizze des Baumeisters Franz Schmoranz in der alten „Presse“. Da in den „Wiener Briefen“ der „Allgemeinen Zeitung“, welche so interessante Mittheilungen über das Kunst- und Culturleben der Kaiserstadt in der Gegenwart enthalten, nur des Architekten Schmoranz gedacht war, welcher im Dienste des Khedive Ismael Pascha in Egypten gestanden, so hielt ich den so ungemein thätigen böhmischen Baumeister und den Architekten des Khedive für eine und dieselbe Person, während sie in Wirklichkeit Vater und Sohn sind. Ich habe darauf nichts zu erwiedern, als „irren ist menschlich“. Vielleicht aber würde jener Berichtiger, wenn er an meiner Stelle das Lexikon schriebe, sich veranlaßt sehen, in etwas weniger hochtrabender Weise einen bei solcher Arbeit verzeihlichen Irrthum richtigzustellen. Es ist nicht genug, daß man einen Irrthum berichtige, der Mann von Lebensart wird immer auch den rechten Ton finden, wie er diese Berichtigung zu geben habe.

Und nun zum Schlusse. Den wenigen Förderern meines Werkes, namentlich dem Herrn Alexander Gigl, Archivsvorstand im kais. Ministerium des Innern in Wien, den Herren Dr. Hyacinth Holland und Bibliothekar Anton Gutenäcker in München, dem Herrn Andreas Grafen Thürheim in Salzburg und dem dem Herrn Gottfried Ritter von Leitner in Gratz, endlich den freundlichen Beurtheilern des Lexikons, vor Allen jenem in der Augsburger „Allgemeinen Zeitung“, der mit fast rührender Scrupulosität die guten Seiten meiner Arbeit hervorhebt und die Gebrechen derselben zart verschweigt, meinen herzlichsten Dank.


Berchtesgaden, 20. Jänner 1876.
Dr. Constant von Wurzbach.



  1. Die in den Klammern befindlichen Zahlen geben die Menge der Biographien der einzelnen Sproßen der genannten Familie an, so enthält das Lexikon die Biographien von zehn Mitgliedern der Familie Lanckoroński u. s. w.
  2. Die Sterne bezeichnen Nachträge.