Der Teufel läßt ein ungeladenes Gewehr losgehen

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Teufel läßt ein ungeladenes Gewehr losgehen
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 416-417
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[416]
481) Der Teufel läßt ein ungeladenes Gewehr losgehen.
Meltzer. S. 1020.

Am 14. März des Jahres 1615 ist zu Schneeberg in des Bürgers Paul Leibigers Stube Christoph Büttner, ein Zahnbrecher, erschossen worden. Dieser war kurz zuvor von einer Reise zurückgekehrt und wollte mit jenem um ein Handrohr, das über ein halbes Jahr an der Wand gespannt gehangen hatte, tauschen. Als er nun dasselbe spannte und dieses kein Feuer geben wollte, da hat Büttner zu Leibigern gesagt: „ei! es muß Feuer geben in Teufels Namen!“ Siehe, da ist alsbald das Rohr losgegangen und der leichtfertige Büttner erschossen worden, ohngeachtet, wie der damalige [417] Pfarrer dieses aufgezeichnet, man weder Kugel noch Schrot gesehen und gefunden.