Der böse Pfenning (Volkssagen)

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Textdaten
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Autor: Ernst Julius Leichtlen
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Titel: Der böse Pfenning
Untertitel:
aus: Die Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau, S. 41
Herausgeber: Heinrich Schreiber
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1867
Verlag: Franz Xaver Wrangler
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Erscheinungsort: Freiburg
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Originalherkunft:
Quelle: UB Freiburg und Commons
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25. Der böse Pfenning.

Als die Landstände des Breisgau’s zur Tilgung der Landesschulden ein neues Umgeld vom Weine (nämlich einen Pfenning von der Maas) zu erheben beschlossen hatten, fand die Einführung dieser Abgabe an vielen Orten, namentlich auch in Freiburg nicht wenig Widerstand von Seiten der Wirthe, die von dem „bösen Pfenning“ (so nannten sie die neue Auflage) nichts wissen wollten. Endlich als kein Weigern half und der erste Verfalltag erschien, fanden sich die Wirthe mit ihrem Betreffniß und dem Vermelden ein: „da sei der böse Pfenning!“ Man zählte nach; an der Summe fehlte zwar nichts, allein – sie bestand aus lauter abgewürdigter Münze.

(Jul. Leichtlen.)