Der dreizehnte Pfennig

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Textdaten
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Autor: Ernst Deecke
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Titel: Der dreizehnte Pfennig
Untertitel:
aus: Lübische Geschichten und Sagen, S. 283
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: Carl Boldemann
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Erscheinungsort: Lübeck
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Quelle: Google, Commons
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161. Der dreizehnte Pfennig.

1508 in der Christnacht haben einige heillose Buben bei Lübeck den dreizehnten Pfennig gezählt. Der eine stand und hütete, daß sie im Zählen nicht verirrt noch verhindert würden; zu dem andern aber, der da zählte, ist erstlich ein Haufen Mäuse gekommen, aber daran hat er sich nicht gekehrt. Darauf sind große Katzen gekommen, aber er hat sich abermals nicht daran gekehrt, sondern fortgezählt. Zum drittenmal aber ist ein riesengroßer Landsknecht gekommen; der hat so viel Wort und Wesens gemacht, daß der Zählende im Zählen gefehlt. Alsbald hat ihn der Landsknecht an den Hals gegriffen, daß er todt niedergefallen; den andern aber hat er an einen kalten Ort hinweggeführt, wo ihm beide Beine vom Leibe gefallen sind. Die haben erfahren, daß der Teufel dem lohnt, wer ihm dient.

Bemerkungen

[397] (Schriftlich und mündlich.) Ich kann zur Erklärung nichts hinzusetzen. Schon Dreyer sagt, ihm sei nicht bekannt, was das gewesen.