Die Liebe höret nimmer auf

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Textdaten
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Autor: Unbekannt
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Titel: Die Liebe höret nimmer auf
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 9, S. 152-153 + 164
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1886
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[152]
Die Gartenlaube (1886) b 152.jpg

Die Liebe höret nimmer auf.
Nach dem Oelgemälde von W. Kray.

[164] Die Liebe höret nimmer auf. (Mit Illustration S. 152 und 153.) W. Kray ist Meister in Stimmungsbildern, in denen Wogen und Wolken den effektvollen Rahmen zu irgend einer originellen Herzens- oder Leidensgeschichte bilden. Das Absonderliche der Situation, in welche er die Gestalten seiner Phantasie versetzt, sichert den Erfolg seiner Bilder in weitesten Kreisen. Auch das von uns in dieser Nummer reproducirte Gemälde trägt diesen allgemeinen Charakterzug der Kray’schen Schöpfungen. Die Fabel von der Liebe, die nimmer aufhört, ist alt, wie das menschliche Herz, das Gewand aber, in welches sie hier eingehüllt wurde, keineswegs gewöhnlich. Der Phantasie des Betrachters ist der weiteste Spielraum gelassen; man könnte zu diesem Bilde lange Geschichten als Erläuterung schreiben, aber wir meinen, den Inhalt der Stimmungsbilder soll man nachfühlen und nicht ausdenken – wenn man ihre Wirkung voll und rein erhalten will.

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