Feinde-Güter

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Ernst Deecke
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Feinde-Güter
Untertitel:
aus: Lübische Geschichten und Sagen, S. 236
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: Carl Boldemann
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Lübeck
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[236]
127. Feinde-Güter.

1468 sandte König Christiern etliche Koggen in See gegen die Schweden; aber die guten Gesellen tasteten zu, und nahmen zwei Lübsche Schiffe, das eine von Riga, das andere von Holm, ob die Stadt Lübeck gleich mit den Dänen in Frieden stund. Ein Rath that deßhalb viel Schreibens, aber es half nichts; denn der König sagte:

„Feinde-Güter machen Feinde-Boden, und Feinde-Boden macht Feinde-Güter.“

Das mag derjenige verantworten, der diese diebische Sentenz erfunden hat.