Frau Holla und der Bauer

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Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Frau Holla und der Bauer
Untertitel:
aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 10–11
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1816
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
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Eintrag in der GND: [1]
Bild
Deutsche Sagen (Grimm) V1 046.jpg
Bearbeitungsstand
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[10]
8.
Frau Holla und der Bauer.
Prätor. Weihnachtfr. prop. 56.

Frau Holla zog einmal aus, begegnete ihr ein Bauer mit der Axt. Da redete sie ihn mit den Worten [11] an, daß er ihr den Wagen verkeilen oder verschlagen sollte. Der Taglöhner that, wie sie ihm hieß und als die Arbeit verrichtet war, sprach sie: raff die Späne auf und nimm sie zum Trinkgeld mit; drauf fuhr sie ihres Weges. Dem Manne kamen die Späne vergeblich und unnütz vor, darum ließ er sie meistentheils liegen, blos ein Stück oder drei nahm er für die Langeweile mit. Wie er nach Hause kam und in den Sack griff, waren die Späne eitel Gold, alsbald kehrte er um, noch die andern zu holen, die er liegen gelassen; so sehr er suchte, so war es doch zu spät und nichts mehr vorhanden.