Geschichte von Kloster Heilsbronn/Kitzingen

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15. Kitzingen.

Daß das Kloster Heilsbronn Antheil am Kitzinger Forst hatte, ist oben Bd. I, 629 erwähnt worden.

Bei der Perzeption der vielen kleinen Gefälle an den genannten Orten (auch in Lindelbach, Dettelbach, Ochsenfurt und Fuchsstadt) ergaben sich alljährlich Kollisionen, zumal in der Reformationszeit; man beschloß daher (1531), diese Gefälle theilweise zu verkaufen. Beim Verkauf erlöste der 27. Abt Schopper u. A.: „500 Gulden vom Herrn Karl zu Limburg, des heil. röm. Reichs Erbschenken, für all unsere Zinse und Gültwein zu Lindelbach, Sommer- und Winterhausen, sammt der Kapelle zu Sommerhausen; 120 fl. für Bodenzinse von 6 Mgn. Weinberg an der Stackenleite bei Randersacker; 66 fl. für allerlei kleine Zinse von Äckern, Wiesen, Weinbergen und Hühnern von 25 Inwohnern in Unterleinach, (der Käufer war ein Würzburger Hofschneider); 82 Pfund neue Münz für jährliche kleine Zinse von Weinbergen am Marsberg, Keulenberg und Mönnerich, verkauft an die Heiligenpfleger zu Theilheim; 45 Pfund alte Münz für 45 Pfennige Grundzins von einem Hause zu Randersacker, verkauft an Johann Halbgewachsen, Domvikar zu Würzburg und Pfarrherr in Randersacker; ein Pfund von 30 Mgn. Acker in der Bettelhütten etc.“