Geschichte von Kloster Heilsbronn/Wasserzell (Die Probstei An der Altmühl oder Merkendorf)

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[478]
53. Wasserzell,

Weiler bei Spalt. Berth. Holzschuher verkaufte dort i. J. 1366 an den 19. Abt Arnold die Gefälle von vier Anwesen, darunter die Mühle, laut Kaufbrief, ausgefertigt vom Schultheiß Gender in Nürnberg und seinem Schöffen. Zwei Jahre darauf haderten der heilsbronnische Mühlbesitzer Widman und ein Hintersasse des Stifts Spalt wegen des Wehrs und wegen eines zur Wiesenwässerung angelegten Schöpfrades. Der zum Schiedsrichter [479] gewählte Spaltische Dechant Albrecht von Wilhermsdorf beraumte auf Sonntag nach Lichtmeß Termin an und entschied zu Gunsten des heilsbronnischen Müllers. Im 16. Jahrhundert war viel Hader über Wehr, Wässerung und Fischen im Altbach. Im amtlichen Bericht über diese Anwesen und ihre Besitzer hieß es: „Hetzel ist 1634 vom Kriegsvolk erschlagen worden. Sein Gut ist anjetzo 1642 an den Müller Crafft um 42 fl. verkauft worden; bleibt daran schuldig 16 fl. Diesem ist das Mühlwerk von den Wülzburgern ganz verderbt worden und 1641 sein Nebengut an der Mühl vom Kriegsvolk abgebrannt. Als ist ihm zur Wiedereifferung der Mühl 2 Jahre lang die Gült erlassen.“