Hand wächst aus dem Grabe

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Textdaten
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Autor: Ernst Deecke
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Titel: Hand wächst aus dem Grabe
Untertitel:
aus: Lübische Geschichten und Sagen, S. 270
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: Carl Boldemann
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Erscheinungsort: Lübeck
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Quelle: Google, Commons
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[270]
153. Hand wächst aus dem Grabe.

1500 ungefähr ist ein gottloser Bube zu Lübeck gestorben, reicher Leute Kind, der vordem seiner Mutter, als sie ihn züchtigen wollen, die Ruthe weggerissen, und sie damit geschlagen. Als er aber in der Kapelle zum Dom, dem großen Christoffer gegenüber, begraben lag, wuchs ihm die Hand aus dem Grabe; und so oft man sie auch wieder eingegraben, ist sie doch immer wieder emporgekommen. Zuletzt ist sie auf den Rath eines verständigen Mannes mit Ruthen bis aufs Blut gestrichen, und sodann abgehauen. Also ist sie verdorrt, und immer mehr vertrocknet; bis daß am Ende nichts mehr davon übrig geblieben ist.

Bemerkungen

[397] (desgl.)