In die Ferne

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Autor: Carl August Heinrich Zwicker
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Titel: In der Fremde
Untertitel:
aus: Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 28, S. 111/112
Herausgeber: Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Vandenhoeck und Ruprecht
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Erscheinungsort: Göttingen
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Quelle: Scans auf Commons
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[111]
In die Ferne.






     Verborgen, liebt die Treue sich, zu wehen,
     Im Arm des Schweigens weg die Liebe träumen,
     Und aus des Traumes selig freien Räumen
     Kehrt sie erstarkt zurück ins enge Leben.

5
     Du klagst daß sie kein Zeichen dir gegeben,

     Du weinest daß nach tödtlich langem Säumen
     Die Liebe wohl entflohen mit den Träumen
     Die - Niemand sagt es dir wohin - entschweben
Nein! klage nicht! schon wacht sie auf vom Schlummer,

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Schon öfnet sie die langgeschloßnen Lider

Sieh ihr den Gruß im feuchten Auge glühen;

[112]

So nimm dies Zeichen denn, verscheuch den Kummer,
Von dir nur träumte sie ja stets und wieder;
Nur mit dem Lebenstraum kann sie entflieben;

Z.