Nicola Pesce

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Textdaten
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Autor: Conrad Ferdinand Meyer
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Titel: Nicola Pesce
Untertitel:
aus: Gedichte, S. 144
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von H. Haessel
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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[144]

Nicola Pesce.

Ein halbes Jährchen hab’ ich nun geschwommen
Und noch behagt mir dieses kühle Gleiten,
Der Arme lässig Auseinanderbreiten –
Die Fastenspeise mag der Seele frommen!

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Halb schlummernd lieg’ ich stundenlang, umglommen

Von Wetterleuchten, bis auf allen Seiten
Sich Wogen thürmen. Männlich gilt’s zu streiten.
Ich freue mich. Stets bin ich durchgekommen.

Was machte mich zum Fisch? Ein Mißverständniß

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Mit meinem Weib. Vermehrte Menschenkenntniß.

Mein Wanderdrang und meine Farbenlust.

Die Furcht verlernt’ ich über Todestiefen,
Fast bis zum Frieren kühlt’ ich mir die Brust –
Ich bleib’ ein Fisch und meine Haare triefen!