Perquella via, che ia bellezza corre

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Textdaten
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Autor: Dante Alighieri
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Titel: Auf jenem Weg, den Schönheit hat genommen,
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aus: Die unbekannten Meister–Dantes Werke, S. 115
Herausgeber: Albert Ritter
Auflage:
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Erscheinungsdatum: 1922
Verlag: Gustav Grosser
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer: Albert Ritter (Karl Förster, Karl Ludwig Kannegießer)
Originaltitel: Per quella via che la bellezza corre
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Quelle: Commons
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Auf jenem Weg, den Schönheit hat genommen,

Wenn sie erwecken will den Geist zum Minnen,
Geht eine Frau dahin mit stolzen Sinnen
Gleich der, die sich bemüht, mir zu entkommen.

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Und wie sie fast den Fuß der Burg erklommen,

Die, wenn das Herz geneigt, aufgeht von innen,
Hemmt eines Rufes Flehn jäh ihr Beginnen:
„Nicht mag Euch, Schönste, hier der Zutritt frommen!

„Entweicht! Denn selbst begehrt der Herrschaft Zeichen

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Die holde Herrin dort auf hohem Throne.

Was sie verlangte, mußt’ ihr Minne reichen.“

Als jene diese Mahnung hört, zu weichen
Von diesem Ort, darinnen Minne wohne,
Muß schamgerötet sie von hinnen schleichen.