Pfänderspiele

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Titel: Pfänderspiele
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 14, S. 232–233, 240
Herausgeber: Ernst Ziel
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[232/233]
Die Gartenlaube (1882) b 232.jpg

Ein Pfänderspiel.
Nach dem Oelgemälde von Theodor von der Beek.

[240] Pfänderspiele. (Mit Abbildung S. 232 und 233.) Der Satz, daß ein wahres Kunstwerk keiner Erläuterung bedarf, sondern durch sich selbst die Idee des Künstlers am deutlichsten wiedergiebt, trifft vor Allem bei Genrebildern zu, welche, wie das von uns heute im Holzschnitte reproducirte anmuthige von der Beek’sche Gemälde, mitten aus dem Volksleben der Gegenwart herausgegriffen sind. Wir brauchen uns ja nur an Selbsterlebtes zu erinnern, um die frohe Stimmung der im Schulzenhofe bei regnerischem Wetter versammelten Dorfjugend zu begreifen. Meister Theodor von der Beek hat schon mehrere derartiger trefflicher Volksscenen dem deutschen Publicum geschenkt. Wir erinnern nur an seine Gemälde: „Wallfahrer an der Fähre“, „Auf dem Heimweg“, „In Gedanken“ etc., die allgemeinen Beifall gefunden haben. Der Künstler, am 20. April 1838 zu Kaiserswerth als Sohn eines Bierbrauers geboren, wurde anfänglich zum Eintritt in das Geschäft des Vaters bestimmt, bezog erst in den Jahren 1856 bis 1866 die Akademie zu Düsseldorf und machte dann Studienreisen in ganz Süddeutschland, sowie in den Rheingegenden. Daß er aber beim Wechsel seines Berufes den richtigen Weg eingeschlagen, davon zeugt sicherlich unser heutiges Bild, welches unseren Lesern ohne Zweifel einen wirklichen Kunstgenuß bereiten wird.