RE:Kore Kosmu

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
fertig  
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Band XI,2 (1922), Sp. 13861391
Linkvorlage für WP   
* {{RE|XI,2|1386|1391|Kore Kosmu|[[REAutor]]|RE:Kore Kosmu}}        

Kore Kosmu. Unter diesem Namen besitzen wir ein längeres (beinahe ganz erhaltenes) [1387] Fragment der hermetischen Literatur das uns Ioannes Stobaios in seinen Ἐκλογαί S. 926–980, ed. Wachsmuth 385, 11–407, 14 erhalten hat, und das sich als eine Kosmogonie darstellt. Schon dessen Titel ist schwer deutbar. Klar ist, daß wir hier einen Beinamen der Isis vor uns haben. Gibt sich doch das ganze Stück als eine Offenbarung dieser an ihren Sohn Heros. Am wahrscheinlichsten ist mir die Deutung ,Weltenjungfrau‘ (s. Zielinski Arch. Rel.-W. VIII 356ff., anders Reitzenstein Poimandres 137ff.: Pupille der Welt – unter Heranziehung der schwer deutbaren Stelle 394, 25 W., in der von dem Verhältnis der Isis zu dem älteren Gott Καμῆρις die Rede ist: ὅποτ’ ἐμὲ καὶ τῷ τελεῖῳ μέλανι ἐτίμησεν). Zum Vergleich heranzuziehen wäre etwa der Hymnus auf die Κόρη in den apokryphen Thomasakten c. 6 (Parallelen in der alchymistischen Literatur: Zielinski 356). Da bis jetzt eine durchschlagende Deutung des schwierigen Stückes nicht erzielt ist, schicke ich eine Analyse des Inhalts voraus, und numeriere zugleich die einzelnen Abschnitte der verworrenen Kompilation. 1. Am Anfang, heißt es, lag die obere und die untere Welt ungeschieden ineinander. In diesem Chaos stöhnt die noch formlose Materie, da sie die Schönheit des Himmels inne wird, der zwar noch nicht von der Sonne erleuchtet, doch in einem hellen Licht erstrahlt (385, 16–386, 9). 2. Ἀγνωσία beherrschte das Ganze. Da erweckte der höchste Gott, der sich offenbaren wollte, in den Göttern die Sehnsucht, ihn zu erkennen (man vgl. den Anfang der Kosmogonie bei den Valentinianern), 386, 10–15. [3. Isis gibt ihrem Sohn Aufschluß über die Herkunft dieser geheimnisvollen Offenbarung, 386, 16–388, 5.] 4. Noch ist die Natur unfruchtbar. Auf die Ermahnung der Götter beginnt der Schöpfergott die obere Welt (οὐρανός, αἰθήρ, ἀήρ) zu ordnen und gesellt der Φύσις den Πόνος hinzu, deren Tochter ist die Εὕρεσις. 5. Wiederum heißt es (Dublette!), daß der Gott nicht mehr wollte, daß die obere Welt im trägen Zustand verharre. Er beschließt sie mit πνεύματα zu erfüllen. Aus πνεῦμα und νοερὸν πῦρ macht er eine Mischung und schafft aus ihr die Ψύχωσις. Aus dieser bereitet er die Myriaden Einzelseelen, denen er, indem er sie in 60 βαθμοί anordnet, ihre bestimmten τμήματα und ταμιεῖα anordnet, ὅπως τὸν κύλινδρον περιστροβῶσι. Er befiehlt ihnen unter Androhung von Strafe, ihre Orte nicht zu verlassen. 389, 5–390, 26. 6. Aus den beiden andern Elementen ὕδωρ καὶ γῆ schafft er die ἀνθρωποειδῆ τῶν ζῴων, d. h. die menschenähnlichen Sternbilder des Tierkreises, danach auch die tierähnlichen Bilder (vgl. Reitzenstein Die Göttin Psyche 74). Nach dem Muster der letzteren schaffen die ψυχαί auf seinen Befehl aus der übrig gelassenen Mischung die Geschlechter der Tiere (der Kompilator vergißt, daß die ‚untere‘ Welt bisher noch nicht geordnet und eine Tierschöpfung unmöglich ist), 391, 1–392, 15. 7. Nun wird, im engen Anschluß an nr. 5, der Fall der ψυχαί berichtet: παρὰ τὰ διατεταγμένα ἐποίουν καὶ ἤδη τῶν ἰδίων τμημάτων καὶ ταμιείων προήρχοντο, 392, 15–20. 8. Dafür sollen die Seelen bestraft werden, und so bekommt Hermes den Befehl τὸ τῶν ἀνθρώπων σύστημα zu schaffen, [1388] als Kerker der gefallenen Seelen. (Dieselbe Nachlässigkeit des Kompilators wie in nr. 5.) Die Planeten versammeln sich und verheißen den Menschen zum größten Teil gute, aber auch schlechte Gaben. (Aber Sonne [und Mond] wenigstens sind nach nr. 1 noch gar nicht vorhanden!) Hermes bildet aus dem trocken gewordenen Rest der Mischung unter Zusatz von vielem Wasser das kluge, aber schwache Geschlecht der Menschen, 392, 21–394, 20. 9. Nun wird das fast schon vergessene Thema der Einkerkerung der Seelen wieder aufgenommen. Isis teilt ihrem Sohne unter feierlicher Berufung auf die von ihrem Vorfahren Kamephis erhaltene Offenbarung die lange und heftige Klage der Seelen über das ihnen drohende Geschick der Einkerkerung mit, 394, 22–397, 5. 10. Es folgt eine doppelte Antwort des Gottes. Bemerkenswert ist, daß in der ersten Antwort ganz (397, 6–18) vergessen ist, daß es sich in dem Gespräch um schon gefallene Seelen handelt. Die Rede wendet sich an die Seelen im allgemeinen, teilt diese in drei Gruppen und erwähnt als erste solche, die ἀναμάρτητοι bleiben und nicht aus der Himmelswohnung vertrieben werden! Der Androhung gegen die dritte, schlimmste Gruppe, daß sie in Tierleiber wandern müsse, entspricht wiederum nicht der Tenor der zweiten Antwort, mit der langen Ausführung über die edleren, königlichen Seelen, die sich auch in edlere Tiergestalten verwandeln, 397, 19–399, 9. 11. Zu der nun folgenden ,Momosepisode‘, die sicher ganz unorganisch eingeschoben ist, sowie zur Figur des Momos verweise ich auf Zielinski 366, besonders Reitzenstein Göttin Psyche S. 76f. (s. d. den Hinweis auf die Parallele Horaz od. I 3). Momos warnt vor der ὕβρις der Menschen, er rät, ihnen die πάθη beizugesellen. Hermes antwortet mit einem Hinweis darauf, daß er die Ἀδράστεια über das Menschengeschlecht herrschen lassen wird (das κρυπτὸν ὄργανον, das er zu bereiten verspricht 401, 19, wird sich auf die sich drehende Himmelssphäre beziehen, die als ὄργανον der ehernen Notwendigkeit aufgefaßt wird), 391, 10–401, 25. 12. Nun endlich wird der lange fallengelassene Faden der eigentlichen Kosmogonie wieder aufgenommen. Von neuem versammelt der höchste Gott die Ratsversammlung der Götter. Noch ist seine ἡγεμονία ἀνεπίγνωστος. Noch sind Sonne und Mond nicht erschienen. Nun erst erfolgt die διάστασις der bisherigen μέλαινα ἕνωσις. Droben erscheint der Himmel, die noch zitternde Erde wird durch die strahlende Sonne gefestigt, und sie wird mit allem Guten geschmückt. Gott segnet das Werk seiner Hände, 401, 26–402, 26. 13. Unvermittelt (es könnte der Zusammenhang hier durch Kürzung gestört sein) setzt der letzte Abschnitt ein, καὶ ἀγνωσία μην ἦν κατ’ ἀρχὰς παντάπασι. Die eingekerkerten Seelen, wird berichtet, revolutionieren gegen die im (am) Himmel befindlichen Götter, sie bedienen sich dabei als Werkzeuge der λειπόμενοι (unverständlich, deutet ebenfalls auf eine Lücke hin) ἄνθρωποι und bringen Uneinigkeit und Krieg in die Welt. Die durch das Blutvergießen befleckten Elemente erheben Anklage beim höchsten Gott. Dieser beschließt eine ἀπόῤῥοια aus seiner eigenen Natur auf die Erde zu senden. Das sind der πατήρ Osiris und die μεγίστη θεά Isis. Diese führen [1389] den Frieden (Ὅρκος) und alle Segnungen der Kultur, Gesittung, Religion und Wissenschaft auf Erden ein und verlassen nach vollbrachtem Werk mit einem Hymnus zum höchsten Gott, den uns der Überlieferer leider nicht mehr mitteilt, die Erde.

Man wird, um diese wirre Kompilation einigermaßen zu verstehen, seinen Ausgangspunkt von der Schöpfungsszene nr. 12 nehmen müssen. Was wir hier haben, ist ausgesprochen ägyptische Kosmogonie. Diese erzählt, daß in den Uranfängen die Himmelsgöttin Nut von dem Erdgott Queb noch nicht getrennt war, Nut lag auf ihrem Bruder Queb. Da schob sich der Vater Schu unter die Nut und hob sie in die Höhe, und mit ihr hob er alles in die Höhe, was bis dahin an Göttern geschaffen war, auch die Sonne (Erman Ägyptische Religion 31). Das ist die διάστασις τῆς μελαίνης ἑνώσεως in unserem Text. Man sehe sich zur Illustration die bildliche Darstellung Erman S. 31 an. Da erscheint der Himmel, die von Queb getrennte Nut, auf ihr die Sonnenbarken, unten liegt Queb, geradezu eine Illustration der γῆ κραδαινομένη. Wenn in der Darstellung Schu mit seinen gewaltigen Händen die Nut emporhebt, so scheint daran in unserem Text die Erwähnung der ἰσοστάσιοι χεῖρες (vgl. 402, 21) τὰς δράκας καρτερῶς σφίγξας ebd., τὰς χεῖρας ἁπλώσας 402, 25, noch zu erinnern. Zu dieser Kosmogonie paßt dann auch vorzüglich die Anfangsschilderung des chaotischen Zustandes unter nr. 1: ἐπικειμένου τῇ τῶν ὑποκειμένων φύσει πάσῃ τοῦ πολυστεφοῦς οὐρανοῦ. In dem ägyptischen Mythos wird vorausgesetzt, daß die Götter schon vor der διάστασις τῆς μελαίνης ἑνώσεως geschaffen wurden. Dem entspricht in unserem Text die Einführung der Götter in nr. 2 und die Schaffung der in 60 βαθμοί geordneten ψυχαί in nr. 5. Nur muß meines Erachtens angenommen werden, daß es sich hier im ursprünglichen Zusammenhang gar nicht um die später in Menschenleiber einzukerkernden Seelen handelte, sondern um die πνεύματα oder δαίμονες, die in den Himmelssphären regieren; vgl. 390, 12 ὅπως τὸν κύλινδρον περιστροβῶσι τάξει τινὶ καὶ οἰκονομίᾳ καθηκούσῃ. Erst durch den Kompilator scheint dann der Mythos von den für ihren Ungehorsam eingekerkerten Dämonen mit dem platonischen Seelenmythos zusammengebracht zu sein. Eine erfreuliche Bestätigung des ägyptischen Grundcharakters unserer Kosmogonie bietet dann der letzte Abschnitt (nr. 13). Denn auf den ersten Blick erweist sich die Verherrlichung der Götter Osiris und Isis in ihm als spezifisch (spät-) ägyptisch (vgl. die Diodor. I 27 mitgeteilten Isis und Osirisinschriften, die angeblich auf Gräbern der Isis und der Osiris gestanden haben sollen, und die erhaltenen Isisinschriften von Ios IG XII 5, 1; vgl. Deißmann Licht von Osten² 94f. Erman a. O. 245. Die Berührungen zwischen diesen Dokumenten und der K. K. sind handgreiflich). Zur Rekonstruktion der Grundschrift hilft uns dann weiter, daß am Anfang dieses Abschnittes die Rede ist von den revolutionierenden ψυχαὶ καθειρχθεῖσαι, und daß diese hier auf das bestimmteste von den Menschen unterschieden werden, die sie als ihre Organe gebrauchen (vgl. diese Auffassung auch p. 406, 23 [1390] οὗτοι [Osiris, Isis] τὸ περιέχον ὅτι δαιμόνων ἐπληρώθη παρὰ Ἑρμοῦ μαθόντες κρυπταῖς στήλαις ἐχάραξαν). Hier haben wir den Beweis, daß es sich in der Grundschrift gar nicht um ψυχαί im engeren Sinne handelte, sondern um πνεύματα, δαίμονες, die wegen ihres Ungehorsams in den niederen Sphären eingekerkert wurden und nun dort ihr aufrührerisches Wesen treiben. Das heißt, wir haben hier einen Mythos, wie er in dem jüdischen (äthiopischen) Henochbuch c. 6|7 und besonders c. 18 und 21 (Bestrafung der Gestirngeister, die den Befehl Gottes übertreten haben; vgl. noch die Jošamin-Lieder der Mandäer, Lidzbarski Johannesbuch der Mandäer 26ff.) vorliegt. Und der hier erhobenen Anklage der vier Elemente (s. o.) entspricht im Henochbuch c. 9 die Klagerede der vier Erzengel über die Greueltaten der von den Engeln verführten Menschen (vgl. auch Ps.-Clement. VIII 16–17, ferner mit der Verheißung der göttlichen ἀπόῤῥοια [s. o.] Henoch 10, 16 [nach der Bestrafung der Engel] ‚erscheinen soll die Pflanze der Gerechtigkeit und der Wahrheit‘). Es muß hier also ein orientalischer Mythos von einem Fall der Geister, der durch sie auf Erden angerichteten Verwirrung und deren Wiedergutmachung seinen Weg nach Ägypten gefunden und sich mit der Kosmogonie und dem Osiris-Isis-Mythos verbunden haben (vgl. Bousset Arch. Rel.-W. XVIII 165ff.). So möchte ich den Grundbestand der K. K. folgendermaßen rekonstruieren: 1. Schilderung des Chaos; 2. der höchste Gott und die Götter; 5. die Schaffung der über den mittleren Regionen waltenden πνεύματα (δαίμονες) – schon mehr hellenistisch-synkretistisch; 12. Schöpfung von Himmel, Erde und Sonne durch διάστασις τῆς μελαίνης ἑνώσεως... Vielleicht dann erst, denn die Lücke zwischen 12 und 13 muß ausgefüllt werden, der Fall der Geister und deren Einkerkerung (7 und kleine Stücke aus 9). Auch ein Bericht über die Schöpfung der Menschen (vgl. 8) muß hier gestanden haben. Endlich nr. 13 die Verderbnis des Menschengeschlechts und ihre Rettung durch Isis-Osiris. Natürlich ist, wie wir bereits andeuteten, diese Grundlage der K. K. auch bereits eine Kompilation aus einer ziemlich rein erhaltenen altägyptischen Kosmogonie, einem orientalischen Mythos vom Fall der Geister, und einem späteren, Isis-Osiris-Mythos. Aber das Ganze läßt sich als eine relative Einheit begreifen. Über diese Grundlage ist dann ein Redaktor gekommen, der sie in Anlehnung an Platons Timaios von neuem bearbeitete und eine interessante Verwirrung anrichtete, ihm gehören etwa die Abschnitte 4 (mit seinen frostigen rein griechischen Allegorien); 6 (mit seiner gar nicht hierhergehörigen Schöpfung der Tiere); 8 (Schaffung des Menschen); 9–10 (Einkerkerung der Seelen in das σύστημα τῶν ἀνθρώπων, Klage der Seelen und Antwort des Gottes); 11 (Momos-Episode). So wurde der Mythos von den gefallenen Geistern mit dem platonischen von der Einkerkerung der Seelen in die Leiber verbunden. Und so wurde die eigentliche Kosmogonie nr. 12 von den Anfängen abgesprengt ein völliges Rätsel. Dem Redaktor werden auch die den Zusammenhang jedesmal störenden Ausführungen über die Herkunft der geheimnisvollen Weisheit der Isis zuzuschreiben [1391] sein (nr. 3 386, 16–388, 5 und in nr. 9 394, 25–395, 3). Aber daß er auch hier älteres ägyptisches Gut verwertet hat, hat Reitzenstein Poimandres 137ff. erwiesen (vgl. auch Zielinski 356ff). Besonders erweist sich außerdem die Hand des Redaktors deutlich in den langen Reden, über deren z. T. hochliterarischen, kunstvoll stilisierten Charakter man Norden Agnostos Theos 65, 1 nachlesen möge.

Die bisherigen Versuche, das Rätsel der K. K. zu lösen, muß ich nach diesen Darlegungen ablehnen. Die Unterscheidung Zielinskis zwischen einer Kamephis- und einer Osiris-Version scheint mir verfehlt zu sein und nicht zum Ziele zu führen. Gar nicht gefördert haben Krolls und Heinricis Darlegungen und Analysen (s. u.). Heinrici hat daneben den vorliegenden Text in erschreckender Weise mißverstanden. Aber auch Reitzensteins hochinteressanter und geistvoller Versuch, in der K. K. eine alte eranische Kosmogonie zu entdecken (s. Die Göttin Psyche 70ff.) und von hier aus das Ganze zu verstehen, hat mich nicht überzeugt. Da eine längere Auseinandersetzung bei der Knappheit des mir zur Verfügung stehenden Raumes nicht möglich ist, begnüge ich mich, meine Auffassung der seinen gegenüberzustellen. Die Zeit der Kompilation kann nur approximativ bestimmt werden. Ich möchte nach den Nachweisen Nordens (s. o.) an eine ziemlich späte Zeit (3–4 Jhdt.) denken. Immerhin nimmt die K. K. unter den hermetischen Stücken eine besondere Stellung ein und verdient besonderes Interesse, weil wir in ihr noch stärker wie in fast allen andern auf wirkliches Gut ägyptischer Religion stoßen. Reitzenstein Poimandres 136ff. Zielinski Arch. f. Rel.-W. VIII 356–368. Bousset Arch. f. Rel.-W. XVIII 165ff. Norden Agnostos Theos 65ff. J. Kroll Die Lehren des Hermes Trismegistos 143–155. Heinrici Die Hermes-Mystik u. d. N. Test. 89–103. Reitzenstein Die Göttin Psyche (S.-Ber. Akad. Heidelb. 1917, 70–87).