RE:Ναμάδης

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XVI,2 (1935), Sp. 1609
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Ναμάδης,[1] Fluß Vorderindiens, dessen Quelle nach Ptolem. VII 1, 31, vgl. 65, im Uindion (Vindhya)-Gebirge gelegen ist, und der im Meerbusen von Barygaza (altindisch Bharukacchā, heute Broach), das westlich des Flusses liegt (VII 1, 62), seine Mündung hat (VII 1, 5). Lage und Name des Flusses lassen keinen Zweifel, daß es sich um die Narmadā, heute Narbada, handelt, die südlich Broachs in den Golf von Cambay mündet. Von dem Flußlauf der N. weiß Ptolem. VII 1, 31 noch seine Biegung bei dem Orte Siripalla (s. u. Bd. III A S. 309) und seine Vereinigung mit dem Mophis zu berichten. Wenn der Mophis wirklich der Mahī entspricht (s. o. Bd. XIV S. 606, im Peripl. m. E. 42: Mais; nach A. Berthelot L’Asie ancienne, centrale et sud-orientale d’apres Ptolémée, Paris 1930, 340 ist der Mophis die heutige Bhadra oder Bhadar), liegt, wie schon Lassen Ind. Alt. III 164, bemerkte, nicht nur ein Irrtum, sondern auch ein Widerspruch vor, da er die selbständige Mündung des Mophis VII 1, 4, der N. in 5 genau bestimmt. Im Peripl. m. E. heißt der N. Ναμνάδιος.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. transkribiert Namades