RE:Χελιδονίδες νῆσοι

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 2227–2228
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Χελιδονίδες νῆσοι, eine Gruppe von fünf Felseneilanden, dem chelidonischen oder heiligen (ἱερὰ ἄκρα) Vorgebirge (jetzt Selidânburú, Tomaschek S.-Ber. Akad. Wien 1891, VIII 51) gegenüber, nach Ptol. V 3, 9 waren es fünf Klippen, nach Dionys. perieg. 128. 510. Strab. XIV 666. Plin. n. h. V 131 nur drei. Von hier an rechnete man den Tauros, Strab. XI 520. XIV 651. Das Gewässer um dieselben war wegen der Untiefen und Brandungen an den steilen Felsen, sowie wegen der wechselnden Stürme den Schiffenden sehr gefährlich, Lucian. navig. 8. Strab. XI 520. 651. 666. Skyl. p. 100. Stadiasm. 232. Avien. orb. [2228] descr. 184. 683. Mela II 102. Sohn. 38, 1. Steph. Byz.

[Ruge.]