RE:Aemilia

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. 540
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Aemilia, Bezeichnung der Gegend um die Via Aemilia Lepidi, war schon im 1. Jhdt. üblich (Martial. VI 85, 5: funde tuo lacrimas orbata Bononia Rufo et resonet tota planctus in Aemilia; vgl. III 4, 2). Im 2. und 3. Jhdt. wird A. als Sprengel kaiserlicher Rechtspfleger (iuridici) häufig genannt, meist combiniert mit Flaminia oder Liguria und Tuscia (CIL VI 332. X 5178. 5398. VIII 597. 5354. Marquardt St.-V. I² 227. Mommsen St.-R. II³ 1085). In der diocletianischen Verwaltungseinteilung ist A. der Name der 8. augustischen Region (ausschliesslich des ravennatischen Gebietes). Bis Ende des 4. Jhdts. war A. und Liguria zu einer consularischen Provinz verbunden (Cod. Theod. XI 16, 2. II 4, 4. CIL X 1125; doch manchmal nur die bedeutendere A. genannt, Cod. Th. IV 12, 1. XIII 10, 3), dann war A. eine eigene Provinz, zu der zeitweise auch wieder Ravenna geschlagen wurde (CIL VI 1715. Not. Dign. Occ. I 5. II 12). Hauptstadt war Placentia; vgl. Marquardt St.-V. I² 235.

Nachträge und Berichtigungen

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Band S I (1903), Sp. 16
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S. 540, 29 zum Art. Aemilia:

Vgl. jetzt Nissen Ital. Landeskunde II 1, 243–277.