RE:Amalafrida

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 17141715
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Amalafrida, Schwester Theoderichs, wurde bald nach ihres ersten Mannes Tode dem Vandalenkönige Trasamund vermählt (Anon. Val. 12, 68. Proc. Vand. I 8 p. 346. Jord. Get. 58, 299. Cassiod. Var. V 43) und mit Lilybaeum beschenkt [1715] nach dessen Tode (523) aber unter König Hilderich gefangen gehalten und getötet, weil man die Gothen, die mit ihr gekommen waren, bezichtigte, Umtriebe gegen den König anzuzetteln (Proc. Vand. I 9 p. 349. Cassiod. Var. IX 1. Vict. Tunn. a. 523). Ihre Kinder aus erster Ehe waren Theodahad (Proc. Goth. I 3 p. 16. Jord. a. a. O.) und Amalaberga (Proc. Goth. I 12 p. 65. Jord. a. a. O.).