RE:Anasamus

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 2064
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Anasamus, ein Donaucastell in Moesia inferior, zwischen Oescus und Ad Novas, IX m. p. östlich von Utus, an der Einmündung des Flusses Asamus (s. d., byzantinisch Ὄσμος, jetzt Osem) in die Donau gegenüber der Alutamündung gelegen, noch jetzt Osem-kalessi genannt, nahe dem heutigen Nikopoli (Anasamus Tab. Peut., Ansamus Geogr. Rav. Not. dign. or. 37 p. 102. Ἀσημοῦς Priscus Panites a. 447 p. 143ff., ἡ Ἄσημος und τὰ Ἄσημα Theophyl. Simoc. p. 274 a. 596; p. 325 a. 602). Die Vorsilbe an- entspricht dem griechischen ἀνά, deutsch ‚an‘; vgl. An-derba, An-dautonia.