RE:Aucissa

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 226
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Aucissa, etruskischer Broncearbeiter, aus dessen Fabrik zwei Broncefibeln gefunden sind, Milani Strena Helbigiana 193ff.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918), Sp. 183
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Aucissa (s. o. Suppl.-Heft I S. 226) ist ein keltischer Mannesname, vgl. Holder Altcelt. Sprachschatz I 282. III 744f. (auch II 80: -issa). Die mit diesem Namen als Fabrikmarke bezeichneten Gewandnadeln (fibulae) der ersten Hälfte des 1. Jhdts. n. Chr. sind gallische, nicht etruskische Erzeugnisse. Schumacher Korr.-Bl. Westd. Ztschr. XIV (1895) § 6 mit Bohn im CIL XIII 3, 2 p. 699, vgl. Riese Korr.-Bl. Westd. Ztschr. XVI (1897) § 55. XVII (1898) § 37. Alle damals bekannten Belege hat Bohn CIL XIII 10027, 107 zusamengestellt; sie sind in den gallisch-germanischen Provinzen, in Britannien, in Südtirol, in Italien (CIL XI 6719, 2. XV 7096. X 8072, 22), in Kroatien (CIL III 12031, 18), in Hissarlik-Troia, im Kaukasus gefunden. Derselbe Name A. findet sich vereinzelt als Gefäßstempel (CIL XIII 10 010, 219).