RE:Aufaniae

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,2 (1896), Sp. 2287–2288
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Aufaniae, häufiger Beiname der Matronae und der Matres. Am öftesten erscheinen sie auf Inschriften der Zülpicher Gegend, in Bonn, Köln, Bürgel, Nijmegen; einer der wichtigsten Steine wurde in Lyon gefunden (Boissieu Inscr. de Lyon 59ff.): pro salute dom(ini) n(ostri) imp(eratoris) L(uci) Sept(imi) Severi Aug(usti) totiusq(ue) dom(us) eius Aufanis Matronis et Matribus Pannoniorum et Delmatarum geweiht von einem Tribun der legio I Minervia; ein weiterer ist in Spanien aufgetaucht (CIL II Suppl. 5413 Matribus Aufaniabus). Die Inschriften sind zusammengestellt und besprochen von M. Ihm Rhein. Jahrb. LXXXIII 29f. (vgl. das Register); neu hinzugekommen ist eine Kölner Inschrift (Jos. Klein Rhein. Jahrb. LXXXVIII 119): Matronis Aufanis M. Val(erius) Superans m(issus) h(onesta) m(issione) v. s. l. m. Die Deutung des [2288] Namens ist vorderhand unsicher. Fr. Kauffmann Ztschr. des Vereins f. Volkskunde 1892, 40. Much Ztschr. f. D. Altert. N. F. XXIII 317. Vgl. des weiteren den Artikel Matronae.

[Ihm.]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918), Sp. 184
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S. 2287f. zum Art. Aufaniae:

Cramer Röm.-german. Studien (1914) 171–180. CIL XIII 4 p. 133ff.