RE:Caecilius 76

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,1 (1897), Sp. 1205
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76) M. Caecilius Metellus, vielleicht Sohn des L. Metellus Nr. 72, plebeischer Aedil 546 = 208 (Liv. XXVII 26, 9), Praetor urbanus und peregrinus zugleich 548 = 206 (Liv. XXVIII 10, 3. 9. 12), Mitglied der nach Pessinus geschickten Gesandtschaft 549 = 205 (Liv. XXIX 11, 3).

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918), Sp. 221–222
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73) und 76) Das Pränomen des Metellus, der nach der Schlacht bei Cannae zur Räumung Italiens riet, ist in den Hss. der dritten Dekade des Livius nicht gleichmäßig überliefert. Im Hauptbericht [222] bei Liv. XXII 53, 5 und 12 heißt er L., dagegen XXIV 18, 3, wonach er 540 = 214 als Quaestor unter die Aerarier verstoßen wird, M.; bei Erwähnung seines Tribunats am Ende dieses Jahres XXIV 43, 2 fehlt das Pränomen; von der Lectio senatus 545 = 209 wird XXVII 11, 12 gesagt, daß M. Caecilius Metellus, infamis auctor deserendae Italiae post Cannensem [cladem] übergangen worden sei; an den drei folgenden Stellen (verzeichnet unter Nr. 76) steht M. fest. Auch Val. Max. V 6, 7 (entsprechend Liv. XXII 53, 5) gibt dem Metellus ein anderes Pränomen, aber nicht L., sondern Q., doch M. wiederum II 9, 8 (entsprechend Liv. XXIV 18, 3). Bei diesem Stande der Überlieferung dürfte es richtig sein, an den ersten Stellen Liv. XXII 53, 5 und 12 und Val. Max. V 6, 7 eine Textverderbnis oder Verwechslung anzunehmen und sämtliche unter Nr. 73 und 76 zusammengestellten, sowie die hier nachgetragenen Angaben auf eine einzige Persönlichkeit mit dem Pränomen M. zu beziehen. Vielleicht ist derselbe M. Caecilius L. f. Metellus von dem 557 = 197 neubegründeten κοινόν der Thessaler bald nach seiner Gründung durch eine Statue in Larissa geehrt worden (Ἐφημ. ἀρχ. 1910, 374f.). Er könnte einer der zehn Kommissare sein, die dem Flamininus beigegeben wurden und von denen nur sechs bekannt sind (Liv. XXXIII 24, 7. 35, 2).