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RE:Chthon

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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die Erdtiefe personifiziert, Gaia, Mutter der Titanen und Giganten, Urpotenz
Band III,2 (1899) Sp. 2522
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Wikipedia [el] (Χθων)
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Register III,2 Register ch
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Zitierempfehlung
Otto Waser: Chthon. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band III,2 (1899), Sp. 2522, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Chthon

Chthon (Χθών), die Erdtiefe personificiert, gewöhnlich gleichbedeutend mit Gaia (s. d.), so als Mutter der Titanen (Aisch. Prom. 205; Eum. 6) und Giganten (Nonn. Dion. XXV 453) und des Typhoeus (ebd. II 566); sie heisst Mutter der Träume (Eur. Hek. 70), der Seirenen (Eur. Hel. 168). Vgl. noch Anth. Pal. V 177. Nonn. Dion. XXI 131 (Preller-Robert Gr. M. I 635, 4. 616. 846, 2). Bei Pherekydes von Syros sind als Urpotenzen angenommen: Zeus, Chronos (s. d.) und Ch. (bezw. Χθονίη), wofür in orphischer Lehre Chaos (s. d.), Stellen bei Welcker Gr. G.-L. I 143, 2. Gruppe Gr. Kulte und M. I 654, 46, vgl. Kern De Orphei Epim. Pherecydis theog., Berl. 1888. Gomperz Gr. Denker I 70ff.

[Waser. ]