RE:Crassicius 2

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 1681
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2) L. Crassicius aus Tarent, libertini ordinis, mit dem Beinamen Pasicles, den er selber mit einem andern (Pansa) vertauschte (Suet. de gramm. 18). Anfangs für die Bühne thätig (dum mimographos adiuvat sagt Sueton; gegen Teuffel, der dabei an Philistion erinnert, vgl. Hillscher Jahrb. f. Philol. Suppl. XVIII 382), später als Lehrer (in pergula docuit sagt Sueton), wurde er berühmt durch einen Commentar zur Smyrna des C. Helvius Cinna. Auf diesen Commentar bezieht sich ein Epigramm (Baehrens PLM 348), das R. Unger dem Domitius Marsus zuschreiben möchte (vgl. ausser Sueton noch Philargyr. zu Verg. Ecl. IX 35). Unter seinen Schülern befand sich Iullus Antonius, der Sohn des Triumvirn. Obwohl C. als Lehrer mit Verrius Flaccus verglichen wurde, gab er die Lehrthätigkeit doch auf, um sich der Secte des Philosophen Q. Sextius anzuschliessen. Vgl. Graefenhan IV 276. Suringar Hist. crit. schol. I 262ff. Hillscher a. a. O.