RE:Engannim 2

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 2563
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2) Ort in Samaria (Jos. 19, 21. 21, 29), vielleicht identisch mit Bêth haggân (II Reg. 9, 27); bei Josephus finden sich dafür die Formen Γιναης, Γημαν, Γηνεως, Γιναια (ant. XX 118; bell. Iud. II 232. III 48). Von Josephus wird der Ort als nördlicher Grenzpunkt von Samaria bezeichnet. Die Identität mit dem heutigen Dschenîn darf als gesichert gelten, obwohl der Ort keine Altertümer hat. Dschenîn liegt an einem freundlichen Bach unmittelbar vor der Mündung des Tales in die Ebene Esdraëlon. Vielleicht ist hier der auf den Tell Amarna-Tafeln sich findende Name eines Bezirks Gina zu lokalisieren (Am. Taf. 164, 17. 21). Auch das ägyptische Ḳina ist vielleicht hier zu suchen (anders W. M. Müller Asien und Europa 174). Baedeker Paläst.⁶ 197. Paläst. Expl. Fund, Memoirs II 44f. 116. Robinson Paläst. III 385. Guérin Samarie I 327ff.