RE:Ifles

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IX,1 (1914), Sp. 965
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Ifles. Eine in der Gegend von Dormagen (zwischen Köln und Neuß) zusammen mit zwei Weihungen an die Nymphen gefundene Inschrift CIL XIII 8520 (jetzt im Bonner Museum) lautet: Iflibus Marcu[s] et Aiiu[s] (oder: Atius) v. s. l. l. m. Mit dem Namen dieser Gottheiten hat man zusammengestellt die Weihungen CIL XIII 8211 (Köln) Matronis Ailiabus und 8157 (Wesseling, zwischen Bonn und Köln) Matronis Aflims, letztere mit germanisch dekliniertem Beinamen (s. den Art. Afliae o. Bd. I S. 708). Beide Bezeichnungen I. und Afliae scheinen jedoch verschiedene örtliche Namen zu sein, mit dem Namen der Eifel haben sie aber nichts zu schaffen. J. Becker Bonn. Jahrb. XXVI 79 rechnet I. zu den männlichen Dämonen, was Ihm (ebd. LXXXIII 101) gutheißt. Holder Altcelt. Sprachschatz II 29. Ihm Bonn. Jahrb. LXXXIII 25. 172 und in Roschers Myth. Lex. II 110.