RE:Konon

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XI,2 (1922), Sp. 13181319
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Konon. Der Name kommt, mit Timotheos abwechselnd, in einer attischen Familie vor, welche jedesfalls dem alten Adel angehörte (v. Wilamowitz Aristot. u. Athen I 62, 32), wenn auch nicht, wie Boeckh (CIG I S. 445ff. ad n. 393), dem sich W. Petersen Quaestiones de historia gentium atticarum (Diss. Kiel 1880) 67 anschloß, ohne zureichende Gründe meinte, dem Geschlechts der Eumolpiden, vgl. Toepffer Att. Genealogie 97, 1. Der ihr eigentümliche Demos Anaphlystos ergibt sich aus IG I 393 = Syll.³ 50, sowie den inschriftlichen Zeugnissen für Timotheos (Kirchner [1319] Prosop. att. II n. 13700) und K. Nr. 4, vgl. auch Beloch Att. Politik seit Perikles 330.