RE:Konope

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XI,2 (1922), Sp. 1341
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Konope (Κωνώπη, dor. Κωνώπα), Stadt in Aitolien; zum Namen vgl. Grasberger Stud. zu den griech. Ortsn. 108f. Nic. bei Anton. Lib. 12. Polyb. IV 64, 4. V 6, 6. 7, 7. 13, 9. Steph. Byz. Suid. Ethnikon Κωνωπεύς, Κωνωπίτης, Κωνωπαῖος. K. lag 20 Stadien von der Furt durch den Acheloos entfernt, beim jetzigen Angelokastro. Nach Strab. X 460 wurde die frühere κώμη K. durch Ptolemaios II. zu Ehren seiner Gemahlin Ἀρσινόη umbenannt und in eine Stadt verwandelt (s. o. Bd. II S. 1279 Nr. 15). Mit Recht wird diese Notiz als irrtümlich bezweifelt; K. und Arsinoe können der Lage nach nicht identisch gewesen sein, denn einerseits nennt Polyb. Ἀρσινόη (IX 45. XVII 10) und Ἀρσινοία (XXX 14) offenbar als von K. verschieden, und andererseits bezeichnet Steph. Byz. Ἀρσινόη als πόλις Αἰτωλίας, dagegen K. als πόλις Ἀκαρνανίας. Bursian Geogr. v. Griech. I 135. Lolling Hellen. Landesk. 139. Oberhummer (Akarnanien 146, 2) setzt die Gründung von Arsinoe zwischen 287 und 280; vgl. 169, 2. Zur Geschichte vgl. Niese Gesch. d. griech. und maked. Staaten II 262, 2. 435. 445, 1.