RE:Korasion

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XI,2 (1922), Sp. 1377
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Korasion, Ort in Kilikien, nördlich der Mündung des Kalykadnos; der Name ist erst durch eine Inschrift aus der Zeit der Kaiser Valentinian, Valens und Gratian (367–375) genau festgestellt worden, Journ. hell. Stud. XII 258 nr. 31 = CIG 4430. Artemidor nennt ihn Pseudokorasion, Steph. Byz. s. v.; im Stadiasm. mar. magn. 174 heißt er Kalon Korakesion; nur die Acta S. Barnabae (Acta apocr. ad Bonnet II) c. 11 haben die Form K. Heute TschokOeren mit beträchtlichen Resten, besonders mit gut erhaltener Stadtmauer, Nekropole. Die Inschriften CIG 9201–9205. 9237. 8937 gehören alle hierher, Beaufort Karamania 1817, 229. Heberdey und Wilhelm Denkschr. Akad. Wien, phil.-hist. Cl. XLIV, VI 1896, 80; sie sind in der Mehrzahl christlich.

[Ruge.]