Sant’ Agnese

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Textdaten
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Autor: Marie Eugenie Delle Grazie
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Titel: Sant’ Agnese
Untertitel:
aus: Italische Vignetten,
S. 41
Herausgeber:
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1892
Verlag: Breitkopf und Härtel
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Aus dem Zyklus „Rom“.
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 Bilder und Gestalten.

 Sant’ Agnese.

(Von Guercino.)

Im weißen Jungsrau’n-Kleide,
Das Lämmchen an der Seite
Erwartet sie den Tod –
Es weh’n wie seid’ne Flocken

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Die goldig-braunen Locken

Um ihrer Wangen Roth.

Im Aug’ ein schüchtern’ Fragen,
Halb Wonne und halb Zagen,
Als ging’s zu einem Fest –

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So kindlich und vertrauend,

So hold und arglos schauend,
Wie Unschuld schauen läßt!

Weich spielt die Hand im Felle
Des Lämmchens, das ihr helle

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Und klug in’s Antlitz blickt:

„Was wird’s nun mit uns Beiden?
Giebt’s Freuden oder Leiden?“
Ei, was uns Christus schickt!