Scheidende Liebe

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Wilhelm Hertz
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Scheidende Liebe
Untertitel:
aus: Gedichte, S. 35f.
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1859
Verlag: Hoffmann und Campe
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
De Gedichte (Hertz W) 047.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[35]
Scheidende Liebe.

Und weil ich denn von dannen muß,
     Und all’ mein Glück vergangen,
So laß dich mit bethräntem Kuß
     Ach, einmal noch umfangen!

5
O blick’ mir nicht so sehniglich

     Hervor aus deinen Thränen!
Es soll hinfort kein Auge sich
     Nach dem Verlornen sehnen.

Und wie noch einmal Herz an Herz

10
     Im süßen Wahn sich stillet,

So ruhe auch der herbe Schmerz,
     Der dir vom Auge quillet.

O decke deiner Augen Licht
     Mit deinen beiden Händen,

15
Und ich will auf dem Weg mich nicht,

     Nicht einmal rückwärts wenden.

[36]

Und bin ich hinter’m Bergessaum,
     Wo fahle Bäume winken,
So denk’, du wachest auf vom Traum, –

20
     Und laß die Hände sinken!