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Guazava, der fliegende Pfeil, dankt den beiden berühmten Kriegern sein Leben.“

Er schwieg vor Erschöpfung, schloß die Augen und fiel in eine tiefe Ohnmacht.




2. Kapitel.
Apachen auf der Büffeljagd.

Felsenherz legte ihn auf seinen Fuchs, stieg in den Sattel und ritt, neben sich den Komanchen und den Knaben, im Schritt jener Schlucht zu, die die Auswanderer inzwischen schon erreicht hatten.

Als die beiden Westmänner und Edward mit dem bewußtlosen Zuni bei den Wagen angelangt waren, wurden ein paar Feuer angezündet, da man jetzt wußte, daß kaum irgendwelche feindlichen Rothäute in der Nähe waren.

Frau Smitson reichte aus einem der Wagen Verbandzeug heraus, und Chokariga erneuerte nun die Verbände, legte auf die Wunden zerquetschte heilkräftige Kräuter und mischte auch einen Trank, um das Wundfieber niederzuhalten.

Die Rettung des Zuni bildete dann an den Lagerfeuern der Reisenden das allgemeine Gesprächsthema. Selbst Felsenherz und der Komanche konnten sich nicht erklären, wer den Medizinmann in so grausamer Weise hatte töten wollen und wie dieser, da doch die Zunis weit nördlich an den Quellflüssen des Colorado ihre Dörfer hatten, so weit nach Süden mitten in das Gebiet der Apachen gelangt sein könnte.

Empfohlene Zitierweise:
William Käbler: Das Geheimnis des Zuni. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1922, Seite 9. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Zuni.pdf/10&oldid=- (Version vom 31.7.2018)