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Adelsfamilie. Siehe nachher bei dem Orte Mosbach. Ulrich von Muhr schenkte dem Kloster Gefälle in Teversdorff. Im Reformationszeitalter wurden die heilsbronnischen Unterthanen in Deffersdorf fortwährend geschädigt durch die Schafe und Rinder in Forndorf, wo die Herren Conz von Ehenheim, dann Anstand von Seckendorf, dann markgräfliche Vögte wohnten. Daher stetes Einschreiten der Äbte zum Schutz ihrer Unterthanen, Augenscheine durch markgräfliche Räthe, Pfändungen von Rindern und Schafen.


11. Fetschendorf,

Weiler bei Dentlein und Feuchtwangen. 1300 kaufte dortige Güter und das Brantholz der 13. Abt Heinrich (s. dort) von den Gebrüdern Konrad und Heinrich von Elbangen; 1394 der 20. Abt Stromer (s. dort) von Brandt von Kemnathen; daher verausgabte der Bursarius 64 fl. pro bonis in Vedschendorf emtis a dicto Kempnater. 1446 kaufte der 22. Abt Kötzler zwei Güter in Fetschendorf, welche 14 Jahre zuvor Seb. Berling zu Nördlingen dem Romhansen in Dinkelsbühl zu kaufen gegeben hatte, dessen Schwager Friz Dinner, Bürger in Dinkelsbühl, diese Güter nun an das Kloster verkaufte.


12. Flattermühle,

Pflattermühle, bei Wieseth, gekauft 1445 vom 22. Abt Kötzler. Der Kaufbrief wird nachher bei (Unter-)Mosbach mitgetheilt werden. Der Flattermüller, 1524 von einem Seckendorfischen Unterthan in Untermosbach in seiner Wassergerechtigkeit beeinträchtigt, bat seinen Lehensherrn, den Abt Wenk, um Schutz. Der Abt und sein Richter Hartung baten bei Apel von Seckendorf um Einschreitung gegen den Schädiger, jedoch vergebens; daher Bitte an den Markgrafen Kasimir um Augenschein und Abhilfe. Im Vigilienbuche ist am 4. Juli eingetragen: De Hermanno Ebennhoe familiari, qui dedit 100 fl. de Fladermüll, pis. pa. vi.


13. Friedrichsthal,

Weiler bei Beierberg. Wolther Büchelberger, Wilhelm und Friz

Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 506. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/508&oldid=- (Version vom 1.8.2018)