Seite:Luebische Geschichten und Sagen.djvu/393

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Inhaltsverzeichniß und Bemerkungen.
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1. Riesen (Hünen) 1.
Mündlich. Einzelnes ist wohl noch hie und da zu erfragen übrig, zumal in Bezug auf die sogenannten Hünengräber. – Priwal – sandige Halbinsel an der Mündung der Trave.
2. Luba 2.
Daß sich die Sage auf das alte Lübeck (Buku) beziehen muß, ist klar: von den meisten Chronisten ist sie auf das neue bezogen. Aber schon Dreyer, der sie übrigens zweimal erzählt, ordnet sie richtig ein. Der Name Kruto ist richtiger, als die übrigen Formen, in denen er vorkömmt.
3. Lübeck, der Städte Krone 4.
4. Der Ranenberg 5.
Auf diesen Namen machen mehrere Hügel Anspruch. Eine Anzahl derselben zeigte man ehedem zwischen Ivendorf und Travemünde. Ein Rugenberg liegt hinter Seretz rechts vom Wege. Ein Rangenberg, bis vor kurzem mit einer grünen Hecke gekrönt, liegt hinter der Herrenfähre, rechts von der Landstraße, nach der Trave zu.
5. Der Pöppendorfer Ring 7.
Mündlich. Das Wort rêten am Schluß ist undeutlich. Denn von reißen kann hier eigentlich nicht die Rede sein. Ob hier an greten – begehren, grêtan – anschreien, herausfordern, zu denken sei, wag’ ich nicht zu entscheiden.
006. Die rasenden Weiber 009.
Wird auch von Altlübeck erzählt. Neilâd – Nählade, heißt noch der Complex von Häusern und Gärten rechts von der Burgthorchaussee; dort, an der Stelle der heutigen Harmonie, lag auch vordem das Hochgericht.
Empfohlene Zitierweise:
Ernst Deecke: Lübische Geschichten und Sagen. Carl Boldemann, Lübeck 1852, Seite 387. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Luebische_Geschichten_und_Sagen.djvu/393&oldid=3349117 (Version vom 1.8.2018)