Topographia Alsatiae: Epfich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Epfich (heute: Epfig)
<<<Vorheriger
Ensißheim
Nächster>>>
Ericurt
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643/44, S. 16–17.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Epfig in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[16]
Epfich

Etwan ein Städtlein im Undern-Elsaß / zwischen Schlettstadt / und Andlau / an einem Wasser gelegen / und dem Stifft Straßburg gehörig / so Käyser Philippus / mit Moltzheim / und Haldenburg Anno 1200. zerstöret: so aber folgendes wieder gebauet worden / und haben die Armeniaten allda [17] Anno 1493. übel gehauset. Besiehe Hertzogen in der Elsasser Chronik lib. 2. cap. & 55. & lib. 3. cap. 8. Ist jetzt nur / wie ein Flecken: wird aber umb Gedächtnüß willen / hieher under die Städtlein gesetzt. Wurde von einem gelehrten Manne annoch Oppidum genennet / so man aber nicht nur für ein Städtlein / sondern auch für einen Marckflecken außlegen kan. Wimphelingus nennt es Apiacum