Topographia Alsatiae: Rheinau

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Topographia Germaniae
Rheinau (heute: Rhinau)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643/44, S. 44.
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Rheinau / oder Rhingau /

Ein Bischofflich Straßburgischer Marckt-Fleck / den Wimphelingus, in Conrado 66. Episcopo, Civitatem, und auch andere ein Städtlein nennen / darbey der Fluß Ischer in den Rhein fällt / und welchen Orth die Armeniaken Anno 1444. nicht erobern konten: weil die Schützen solchen dapffer defendirten / unangesehen er zuvor Anno 1429. von den Straßburgern gewonnen worden. Hertzog in der Elsasser Chronic. lib. 2. cap. 88. und lib. 3. cap. 3. et 5. am Ende: und die Straßburger Chronick. Heutiges Tas will man diesen Orth nur für einen Marckt-Flecken halten. Disseit deß Rheins / und gegen Rheinau über / ligt das Dorff Wittenwihr / oder Wittenweyer / allda Anno 1638. Hertzog Bernhard von Sachsen-Weymar / einen stattlichen Sieg erhalten / und ward damahln der Hertzog von Savelli in den Rücken geschossen / und der Feld-Marschall Graff von Götz flüchtig. Den 31. Julii, thate man die Todten begraben / und den 1. Augusti, Alten Calend. das Danck-Fest halten. Siehe Georgium Engelsüß / im 1. Theil Weymarischen Feld-Zugs / pagin. 9. sequent. Item / oben Benfeld.